La Reunion Mauritius Trekking

Zwei Perlen im Indik

La Reunion Mauritius Trekking Video

Das Buch zur Reise

 

Cirque de Mafate

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Cirque de Salazie

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La Plaine | Vulkan | Grand Galet

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Le Dimitile | Cirque de Cilaos

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Mauritius

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Reiseziel im Überblick zurück zur Liste

Land | Region

La Reunion | Mauritius | im Indischen Ozean östlich von Madagaskar

Reiseroute

Reunion: alle drei Talkessel Mafate, Salazie und Cilaos und Vulkan Fournaise | Mauritus: Black River Gorges Nationalpark und Le Morne

Reisezeit | Dauer

6.August bis 4.September 4 Wochen | 3 Wochen Reunion, 1 Woche Mauritius

Klima | Wetter

trocken, warm, sonnig, in den Höhenlagen über 2000m auch mal Null Grad, Tageswetter verschlechtert sich tendenziell zum Nachmittag hin, keine Zyklonenzeit

Reiseart | Aktivität

Wandern, als Hilfsmittel wie auf Madeira den Air Scooter (Roller) | auf Mauritius am Ende noch 2 Tage Baden am Le Morne Felsen

Übernachtung

100% Zelt Kaitum 3, keine Hotels geplant, bei langen Schlechtwetterphasen werden wir die preiswerteren Berghütten (Gites) nutzen

Flora | Fauna

Reunion: unbeschreibliche endemische Pflanzenwelt mit abwechselnden Landstrichen | Mauritius: zusätzlich noch mehr Tiere wie Affen und Flughunde

Sicherheit | Tourismus

Beide Inseln sind nicht gefährlicher als eine deutsche Großstadt | Mauritius sehr bekannt bei Touristen durch Honeymooner und Tauchen, Reunion eher der kleine unbekannte Bruder, hier ausgezeichnetes Wandergebiet (GR1-3), aber auch tauchen und baden

Anreise

Direktflüge gibt es nur ab Paris nach Reunion, wir fliegen ab Frankfurt mit Condor nach Mauritius direkt, weiter mit innerinsulanischen Flügen

Wildnis Faktor

hoher Wildnisfaktor | je mehr man sich vom Strand entfernt, Cirque Mafate sicher der urigste Talkessel von allen, da keine Straßen, keine Autos | Mauritius sicher auch im Nationalpark überlaufener als Reunion

Kocher Info

Es gibt überall Tankstellen, bedarf aber einiger Diskussionen bis sie es Euch geben | Kartuschen nur in den großen Supermärkten in den Hauptorten

Einkaufsmöglichkeiten

Europäischer Standard, richtig große Läden in den Hauptorten oder an der Küste | im Hinterland kleine Shops

Vorwort zurück zur Liste

Dieses Mal ist und wird alles anders, das habt Ihr sicherlich auch hier auf unserer Homepage gemerkt. Wo wir sonst schon Monate vorher über unsere Vorbereitungen berichtet hatten, sind wir dieses Jahr echt spät dran. Einige Neugierige fragten immer wieder „Na, in welche unbekannte Ecke zieht es Euch dieses Jahr?“. Schulterzuckend mussten wir immer vertrösten, weil wir es selbst nicht wussten. Alles war so ungewiss, da die Flugpreise zu teuer, die Ziele für unser Vorhaben nicht passend oder aber einfach nur Unschlüssigkeit nach so einem tollen Reiseziel wie Kirgistan wieder was Spektakuläres zu finden. Nun ist kommenden Sonntag Abflug angesagt und soweit es geht, möchten wir Euch hier vorab auf dem Laufenden hallten.

Wie es zu dieser Destination kam zurück zur Liste

Hier muss ich persönlich sehr weit ausholen. Es war das Jahr 2001, meine erfolgreich abgeschlossene Ausbildung zum Reiseverkehrskaufmann sollte mit einer Reise nach La Reunion gekrönt werden. Damals hatte ich einen TV-Bericht verschlungen, es war die Rede von „DEM“ Wanderparadies. Einziges Problem, was ich hatte. Ich konnte und kann auch jetzt kein Französisch. Damals rieten mir Freunde davon ab, die selbst vor Ort waren und mit ihrem Schulfranzösisch schon überall aneckten, keine Hilfe bekamen und als Deutsche echt schlecht behandelt wurden. Ich schob also das Ziel auf, wusste aber, dass irgendwann die Zeit dafür reif sein würde.

In allen unseren vergangenen Planungen stand immer wieder Reunion auf der Liste. Ich hatte Yvonne angefixt, aber die Flüge lagen immer um die 4500 Euro, meine zeitigen Recherchen führten mich in den Wahnsinn, dass wir am Ende dann immer andere Ziele buchten. Nach Kirgistan 2016 hatten wir uns auch gut durch das Land geschlagen ohne die Sprache groß zu beherrschen. Manch einer meint, dass sei unhöflich dem Land, der Sprache und den Menschen gegenüber, aber wir können nicht für jedes Land, was wir bereisen, die Sprache lernen. Reisende, die immer nach Mallorca reisen, wird es was nutzen, Spanisch zu lernen, wir dagegen versuchen es immer mit Englisch oder mit wilden Gesten.

Das Resultat ist wichtig und das haben wir auch mit Sprachbarriere immer erreicht. Und lustig ist es allemal. So rutschte also Reunion in der Beliebtheitsskala wieder nach oben, denn was in Kirgistan geht, wird auf Reunion locker klappen. Da wir nun auch sehr spät mit der Wahl des Reiseziels dran waren, recherchierte ich dort, wo was möglich war. Madagaskar, kurzzeitig der Sieger, fiel aufgrund der Größe erst einmal raus, wir bissen uns nun an Reunion fest und buchten vergangene Woche, 10 Tage vor Reisebeginn, unsere Flüge.

Reiseplanung und Vorbereitung zurück zur Liste

Wir hatten immer nach Flügen direkt nach Reunion geschaut ohne dabei Mauritius mit in Betracht zu ziehen. Für mich als Reiseverkäufer ist diese Insel als Touristenziel für Hochzeitsreisende und Badeurlauber verschrien, also genau das Falsche für uns. Da jedoch die Direktflüge ab Frankfurt mit Condor noch am günstigsten waren, durchforsteten wir einige Medien, was man denn auf Mauritius noch anderes außer faulenzen machen könnte. Siehe da, es fanden sich mit dem Black River Gorges Nationalpark und der Le Morne Halbinsel doch noch Ecken, die zu erwandern/ erleben sind. Nun schlagen wir zwei Fliegen mit einer Klappe, geschuldet dem notwendigen Direktflug nach Mauritius.

Hauptaugenmerk legen wir in unseren 4 Wochen Urlaub trotzdem auf Reunion mit 3 Wochen Wandererlebnis pur. 1 Woche werden wir am Ende auf Mauritius verbringen um den Südwesten der Insel zu erkunden, dann noch 1-2 Tage Baden am Le Morne Felsen, bevor es wieder nach Hause geht. Der Flug war also schnell gebucht und in Sack und Tüten. Der Parkplatz in Frankfurt für unser Auto dazu gebucht und fertig. Nun konnte es an die Detailplanung vor Ort gehen, die Flüge gaben uns nun den Rahmen, auch die innerinsulanischen Flüge waren schnell gebucht. Maximal auf Reunion bleiben und optimal Mauritius erkunden, so die Devise.

Wollt Ihr gern den ausführlichen Bericht über 141 Seiten lesen, dann klickt bitte hier . Da erfahrt Ihr auch, warum La Réunion ein Traum und Mauritius eine Enttäuschung für uns war. Außerdem werden die Routen im Detail näher beschrieben und natürlich ziehen wir auch ein Resümee und geben Tipps.

Kartenmaterial | Tourenplanung und GPS-Aufzeichnung zurück zur Liste

Für die beiden Inseln muss man auf unterschiedliche GPS Karten zurückgreifen. Am Ende hatten wir auf unserem Garmin Gerät 5 Karten, wobei wir meist die ersten beiden folgenden Karten nutzten. Entscheidet selbst, welche Euch besser gefällt.

Garmin Topo France V3 DomTom die beste Karte nur für La Reunion, aber mit 105 Euro nicht billig/kostenlos, sehr detailliert mit Höhenlinien und Höhenmeterdaten

Wanderreitkarte meiner Meinung nach die beste kostenfreie Option, nicht so perfekt, aber ausreichend gut, auch kleine Pfade, viele Wegpunkte
(Inselkarte runterladen, die Reunion und Mauritus und viele andere Inseln beinhaltet)

Hike and Bike Map ähnlich OSM, aber besser im Detail bei Wanderwege, viele nützliche Wegpunkte wie Einkaufen, Trinkwasser, Camps
(oben auf Reiter OpenMTBMap klicken und Karte Afrika runterladen, bei der Installation Hiking anklicken)

OpenStreetMap als Überblick ausreichend, aber viele Pfade fehlen, dient uns nur als Backup

Garmin Topo Südafrika V3 nicht zwingend notwendig, da im Detail fürs Wandern ungeeignet, es fehlen viele Pfade, sporadische Wegpunkte, kostenpflichtig 105 Euro

Da wir aber immer als Backup eine konventionelle Papierkarte dabei haben, entschieden wir uns für die von IGN 1:70000 Karte Reunion und 1:85000 Karte Mauritius, wer es gern detaillierter mag oder gar nur mit Papierkarte losziehen möchte, kann sich auch die 1:25000 Karten (6 Stück für Reunion) hier kaufen. Von Mauritius gibt es dahingehend keine detailgetreueren Karten. Bei der Planung zu Hause nahmen wir uns wieder Google Earth, Panoramio und Streetview zur Hilfe. Richtig genial fanden wir aber Google trail view, wo gut die Wegbeschaffenheiten erkennbar waren. Das war dann auch der ausschlaggebende Punkt, wieder den Scooter mit einzupacken, da die Weg gut ausgebaut und sehr ausgetreten sind und der Roller hier gut zur Entlastung beitragen konnte.

La Reunion | Mafate und Salazie

Direktlink zur Tour

La Reunion | Piton de la Fournaise

Direktlink zur Tour

La Reunion | Cialos

Direktlink zur Tour

 
 
Video unserer Tour auf Réunion

Was am Ende aus unseren geplanten Touren wurde?

Dem Bericht könnt Ihr entnehmen, was wir am Ende wirklich gegangen sind. Mit einem groben Plan in der Tasche geht man los. Der Teil ab dem Start bis auf die La Plaine Hochebene sind wir identisch gegangen. Ab dort mussten wir umplanen, haben zwar den Vulkan besucht, sind dann aber nicht über die La Plaine Ebene zurück. Es ging das Grand Galet Tal runter nach Langevin. Mit Bus Transfer erreichten wir Entre-Deux, von wo aus wir über Le Dimitile wieder auf unsere planmäßige Tour kamen. Bis Cilaos folgten wir dieser wieder. Dann war Ende. Den letzten, sicherlich spannendsten Teil zurück durch Mafate mussten wir streichen. Bei Mauritius haute gar nichts hin, nur der erste Tag war im Plan. Dazu lest selbst den Reisebericht, warum und was Schuld an dieser Fehlplanung war. Unterm Strich kamen wir aber auf beiden Inseln gesamt auf 238 km.

Nützliche Links zurück zur Liste

Homepage vom TourismusverbandGut für den ersten Überblick, auch in deutscher Sprache. Details für Individualisten begrenzt
Infopage MauritiusGrößtes deutschsprachiges Portal für Mauritius
Busverbindungen auf ReunionBusverbindungen auf ganz Reunion als Pdf-Download, Seite nur in englischer Sprache. Auch gute Tipps zu Gites und Camping
Fremdenverkehrsamt Frankreich / ReunionInformative Seite auf deutsch, auch bei Wanderungen gute Infos und hilfreiche Links
betreut Reunion erlebenDeutsche auf Reunion, die sich um das Wohlbefinden der Touristen kümmern, egal pb pauschal oder individuell
GlobesessionHier wird das Thema Reunion und (wild) zelten näher beleuchtet
www.meteo.reWetterbericht und Zyklonenüberwachung für Reunion
Allo Sentiers (ONF)Auskunft über den Zustand und Sperrung von Wanderwegen auf Reunion, leider nur auf französisch
www.mauritius-busses.comBusverbindungen auf Mauritius mit direkter Abfrage
Black River Gorges Nationalpark MauritiusViele Infos und Karten über den größten Nationalpark, englisch
Mauritius-Der ReiseführerLink speziell zum nationalpark, aber auch andere Informationen zur Insel, auf deutsch

Der Erlebnisbericht zurück zur Liste

1. Abschnitt La Réunion | Cirque de Mafate

Nachdem wir erst einmal an der Tankstelle rumdiskutieren durften, weil sie dort nicht gewillt waren, eine bis dato noch nie dagewesene Benzinflasche zu befüllen, war dieses Startproblem genau so schnell Geschichte wie einen offenen Supermarkt zu finden. Gegen frühen Nachmittag fiel der Startschuss, doch aufgrund der Müdigkeit des langen Fluges kamen wir sehr schwer in die Gänge. Die geplanten 11km waren illusorisch. Die Sonne haute vom blanken Himmel herunter und nach nicht einmal der Hälfte lockte der kühle Fluss, den wir ständig querten mehr, als der breite Fahrweg.

La Reunion Mauritius Trekking

Zeltaufbau im Gestrüpp, danach ab in den Fluss und erst einmal die Abkühlung genießen. Wir sehnten dem Sonnenuntergang um 18 Uhr entgegen, damit es nun im Zelt erträglicher werden würde und wir endlich schlafen könnten. Nach einem Abendessen ohne Gemütlichkeit zogen wir uns noch vor Verschwinden der Sonne ins Zelt zurück. Der nächste Tag sollte wieder hochmotiviert in Angriff genommen werden. Wir kamen nun dem Eingang des Mafate Talkessels immer näher, immer mehr eröffneten sich uns unvorstellbar schöne Blicke, die Zivilisation, Straßen und öden Landschaften ließen wir hinter uns. Im Tal ging es immer weiter am Fluss entlang.

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Ab Deux-Bras sollten wir nun nur noch auf Menschen treffen, die zu Fuß unterwegs waren, denn fortan gab es keine Straßen, keine Autos mehr. Die Schlucht wurde immer enger, ein Camp zu finden immer riskanter, da immer nur direkt am Fluss was auszumachen war. Auf einem kleinen Plateau, 5 Höhenmeter über dem Fluss fanden wir dann unser Glück. Es war der erste volle und doch sehr gelungene Wandertag. Hoffentlich würden noch mehr dieser Tage kommen.

Am Folgetag hieß es nun, aus der Komfortzone raus und ab rein in die Kampfzone, Aufstieg aus der Schlucht hinaus nach Ilet a Bourse. Bis dahin sollten wir aber noch andere kleine Ilets (typische Dörfer im Cirque) passieren. Wieder spielte das Wetter mit, doch ab und an kleine Nieselregengebiete zogen trotzdem immer wieder mal über uns. Während wir im Tal noch den Roller rollen lassen konnten, musste ab dem Anstieg alles, Proviantrucksack und Roller, geschultert werden. Ich merkte nun, dass der Urlaub endlich mal wieder eine Herausforderung sein würde. Gegen frühen Nachmittag erreichten wir links des Weges einen Aussichtspunkt mit einer großen Transportbox für 4 Säcke, die ab und an von den Helikoptern abgeholt werden. Hier schien der ideale Platz für unser Zelt zu sein.

Da wir bereits nach 3 Tagen mit dem Proviant fehl geplant hatten, zog ich ohne Gepäck weiter um in den nächsten Dörfern nach Nachschub zu schauen. Diese Tortur dauerte 2 Stunden und 9 km, ist aber schnell vergessen, wenn man bei Ankunft auf strahlende Gesichter trifft, die nur Augen für die Schokolade haben. Der Abend hätte nie enden dürfen, der Ausblick war einer der grandiosen im Urlaub. Die 4.Nacht sollte in Aurere sein, guter Ausgangspunkt für die am Tag darauf wohl anstrengendste Tour über einen Pass in den nächsten Cirque. Bis dahin war es aber nicht nur weit, sondern auch ein stetiges Auf und Ab um die Schluchten zu queren.

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Brücken wären hier hilfreich gewesen, aber nichts da. Außerhalb Aureres wollten wir wieder wild campen, wurden aber in das Camp Bonne Terre in Aurere verwiesen, da wir uns gerade in einem Botanischen Garten befanden, für uns aber nicht erkenntlich. Im Camp relaxten wir und beobachteten auch andere Wanderer, die mit Zelt unterwegs waren. Generell eine seltene Spezies auf Reunion. Mit Blick auf unseren morgigen Weg Augustave genossen wir den Abend wie immer bei Nudeln und Wein.

Meine Annahme, dass der heutige Weg nur eine Tendenz nach oben kennt, erwies sich als falsch. So falsch, dass ich am (ver)zweifeln war, bereits nach der Hälfte der Strecke Abbruchgedanken im Kopf. Täve und Yvonne liefen aber hochmotiviert mit und motivierten mich damit auch. Spektakulär der Verlauf des Weges, teilweise in den Fels gemauerte Wege, enge Pfade, reißende Bäche. Traumwetter im Mafate Talkessel, doch je höher wir kamen umso mehr zog es zu. Nach zähen Stunden bergauf wandern erreichten wir den 1550m hohen Pass, im Nebel und Wind schnell ausgekühlt, ging es auch gleich runter.

2. Abschnitt La Réunion | Cirque de Salazie

Der Salazie Talkessel empfing uns nicht gerade herzlich. Hier oben hatten wir einen weitläufigen Ausblick erwartet. Demotiviert vom Wetter, aber auch von der Physis hieß es baldmöglichst ein Camp zu finden. Mit diesem Gedanken demotivierte uns jedoch jeder weitere Schritt, wenn wieder mal kein Camp in Sicht war. Am Ende erreichten wir dann doch unser planmäßiges Ziel von dem wir mehr erwartet hatten. Die Schutzhütte entpuppte sich als Brutstätte für unbekannte Spinnenarten. Aber wenn es gerade so richtig scheiße läuft, dann will der Wettergott auch noch mitmischen. Es fing an zu regnen und nun musste beim Aufbau koordiniert werden, damit keine Sachen nass wurden. Danach ging alles schnell, sich waschen, Essen kochen, ab ins Zelt.

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Was sollte nun der nächste Tag bringen? Wir wachten bei Regen auf, frühstückten im Nassen und mussten auch im Dauerregen alles zusammenpacken. Ein Tag kann wahrlich besser anfangen. Bald konnten wir aber die Regenklamotten nach und nach ausziehen, die Wolken zogen davon, die Sonne gewann die Oberhand. Ziel sollte heute Hell-Bourg sein. In einem Vorort fanden wir einen Campingplatz, den wir anliefen um Seele und Klamotten zu trocknen. De Rest des Tages war trocken, Täve spielte mit den einheimischen Kindern und wir zauberten derweil ein leckeren Kartoffeleintopf zusammen. So beschissen wie der Tag begonnen hatte, so gegensätzlich schön endete er.

Der Gegner am nächsten Tag hieß der Endgegner Bellouve, ein 600 Höhenmeter Anstieg um aus dem Talkessel auf die Hochebene zu kommen. Bei gemischtem Wetter wurde noch schnell Proviant in Hell-Bourg nachgekauft, dann ging es stetig steil auf schmalen Pfad bergauf. Der Respekt davor war größer als gedacht. Schnell waren wir oben. Wieder einmal im Nebel. Mit diesem schlechten Eindruck verabschiedeten wir uns vom Salazie Talkessel und steuerten nun die La Plaine Hochebene an.

Wollt Ihr gern den ausführlichen Bericht über 141 Seiten lesen, dann klickt bitte hier . Da erfahrt Ihr auch, warum La Réunion ein Traum und Mauritius eine Enttäuschung für uns war. Außerdem werden die Routen im Detail näher beschrieben und natürlich ziehen wir auch ein Resümee und geben Tipps.


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