Outdoor Drohne DJI Spark

„Sparky“ unser neuer quirliger Begleiter

Outdoor Drohne DJI Spark
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Welche Drohnen kamen in Frage
Warum die Sparky | Vor- und Nachteile
Alternativen zur Sparky seit 2017
Erste Schritte mit der Drohne
Mit Sparky auf Reisen
Drohnen und geltende Gesetze
Neue EU-Verordnung für Drohnen ab 2021
Tipps im Flugbetrieb | Optionen und Umgang
Nützliche Software und Links

Welche Drohnen kamen in Frage zurück zur Liste

Wie bereits im Ausrüstungslink angekündigt, möchte ich hier meine Erfahrungen und Kenntnisse weitergeben, die sich auf den Umgang mit der Outdoor Drohne DJI Spark beziehen. Sicher sind diese Informationen hier nur für wirkliche Neulinge im Drohnenflug interessant. Gerne nehme ich auch Tipps von Euch entgegen.

Schon seit zwei Jahren beschäftigt uns das Thema. Dabei warfen uns immer wieder die gleichen Kriterien in der Suche zurück. Entweder war das Produkt zu teuer, zu schwer, qualitativ nicht nach unseren Wünschen oder aber in einem Fall noch nicht einmal produziert. Wir waren bereit um die 1000 Euro auszugeben, dafür wollten wir aber Qualität geboten bekommen. Am Ende sollen die Videos und Fotos auch verwendet werden.

Als eine der ersten faltbaren Drohnen kam die Zerotech Dobby aus Asien auf den Markt. Hier wurde schnell geordert, aber aufgrund der langen Lieferzeiten wieder storniert. Eigentlich wollten wir sie 2016 mit nach Kirgistan nehmen. Beeindruckend finde ich bei dieser Drohne das Gewicht und die Abmaße im zusammengefalteten Zustand. Das war’s aber auch schon. Was kann man sonst von 240 Euro (nicht) erwarten: Kein Gimbal, Kein Full HD, nur 9 Minuten Flugdauer, kein Controller.

Parallel schaute ich im Internet aber weiter nach faltbaren Drohnen und stieß auf die Snap Vantage, die man im Preorder für 895 USD hätte vorbestellen können. Mein Finger juckte kurz, da diese Drohne meinen Idealvorstellungen entsprach. Doch mir war das zu heiß in ein Startup zu investieren ohne am Ende Sicherheit zu bekommen, wann und ob ich was bekomme. Mittlerweile haben die so oft ihren Auslieferungstermin verschoben, dass viele Kunden sehr gereizt auf das Thema reagieren, wenn Vantage Robotics immer wieder News veröffentlicht, aber die Besteller seit einem Jahr auf das Produkt warten.

Mittlerweile (Stand 12/17) sollte es die Drohne zu kaufen geben, mit 899 USD/ 759 EUR nicht wirklich ein Schnäppchen, dafür aber mit allerhand Features wie 4K, 2-Achsen-Gimbal, faltbar, 620gr Gewicht, permanenter Rotorenschutz. Ich würde diese Drohne preislich wie auch von der Ausstattung her zwischen den beiden DJI Modellen Spark und Mavic platzieren, was Akkulaufzeit und Gewicht anbelangt. Wo wir auch schon bei meinen anderen zwei Favoriten wären.

Kaum waren wir aus Kirgistan zurück, erschien im Oktober die Mavic Pro von DJI. Ich war sofort verliebt und richtete nun nicht mehr mein Hauptaugenmerk auf die Snap Vantage, sondern auf die Mavic Pro. Sie vereinte alles, was ich suchte. Gewicht und Preis gerade noch im Rahmen. Da DJI mit der Produktion nicht mehr hinterherkam, war die Mavic lange Zeit vergriffen und ich beschloss, sie im Frühjahr zu kaufen. Nur um einige Features zu nennen: 4K, 730gr, faltbar, 27 Minuten Flugzeit, 3-Achsen-Gimbal (auch schwenken), 5000m Flughöhe und RAW Fotos. Die eierlegende Wollmichsau, dachte ich mir.

Wie es das Schicksal so will, an meinem Geburtstag, am 24.Mai 2017, stellte DJI den kleinen Bruder Spark vor. Sofort stellte ich den Vergleich beider Drohnen an. Für mich kam nur noch DJI in Frage, der Marktführer bei Drohnen. Dieses Mal wollte DJI bei Produktion und Lieferung alles besser machen und war auf den Ansturm vorbereitet. Ich musste mich also einfach nur noch entscheiden und bestellen. Für Réunion war somit das Filmen aus der Luft gesichert. Was aber unterscheidet nun die beiden Modelle von einander? Die Spark, liebevoll von mir Sparky genannt, hat nur Full HD, keine RAW Fotos, ist nicht faltbar, kürzere Flugzeiten, nur 4000m Flughöhe und nur einen 2-Achsen-Gimbal. Alles nur Nachteile? Warum ist es am Ende doch die Sparky geworden?

Nachtrag Januar 2018: Nun kam mit der DJI Mavic Air eine faltbare Drohne heraus, die für Abenteurer wie gemacht schien, jedenfalls bewarb DJI diese Drohne so. Sie siedelt sich zwischen Sparky und Mavic an, was Größe und Gewicht anbelangt, hat aber in allen Bereichen bessere Leistungen als die Sparky. ABER was nutzt mir eine Abenteuer-Outdoor-Drohne, deren Akkus ich NUR an der Steckdose laden kann? Was für ein Unfug hat sich DJI dabei gedacht. Kurz liebäugelte ich mit der Mavic Air, aber das ist DAS Totschlagkriterium schlechthin. Bei der Sparky kann man die Akkus direkt in der Drohne via USB Kabel und Powerbank laden. Also ist die Sparky doch eher was für Abenteurer. Unten mal ein Vergleich der drei Drohnen.

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Warum die Sparky | Vor- und Nachteile zurück zur Liste

Bei allen o.g. Nachteilen muss man sich klar werden, ob es für Einen selbst vielleicht nicht auch Vorteile sein können oder ob die fehlenden Features für Einen wichtig sind. Genau so bin ich an die Sache herangegangen. Immer unter dem Aspekt, dass es unsere erste Drohne ist, wollte ich mit der Mavic nicht gleich in die Vollen gehen. Lieber klein anfangen, aber auf Qualität Wert legen. Vielleicht später mal die Mavic Pro nachkaufen, wenn die Sparky für unsere Zwecke an ihre Grenzen kommen würde.

Das die meisten Profis und Mavic-Besitzer die Sparky als Spieldrohne oder Selfie-Drohne deklassieren, stört mich nicht, denn uns ging es hier weniger ums Geld als um die Größe und das Gewicht. Hier nun der Vergleich Mavic / Sparky. Den Vergleich Mavic Air / Sparky stelle ich nicht an, weil die Mavic Air aufgrund des fehlenden USB Ladeports sowie so nie in Frage kommen würde.

Noch einmal zu den o.g. Nachteilen:

  • Kein 4K, nur Full HD Für was braucht man 4K? Klar noch schärfere Videos und Bilder, noch kontrastreicher, aber auch noch mehr (Arbeits-)Speicher und auch nötige Hardware. Sprich ohne 4K TV bringt Dir das nichts. Letztens wollte ich ein 4K Video am Rechner bearbeiten, der immer wieder abstürzte oder sich aufhing. Uns hätte also 4K nichts genutzt ohne neuen TV und PC oder wir hätten immer in Full HD filmen müssen. Also war dieser Nachteil für uns eher ein Vorteil.
  • Keine RAW Fotos, nur JPEG Bis dato hatte ich immer nur in JPEG fotografiert und bin erst nach Neukauf der FZ1000 auf den Geschmack gekommen, auch in RAW zu fotografieren, ein Bildformat, dass ideal zu Bildweiterverarbeitung ist, wenn man mehr aus seinen Bilder rausholen möchte. Ich empfand es anfänglich als Nachteil, doch nach einigen Flügen stellten wir fest, dass ich zu 95% filme und nur ab und an fotografiere. Somit sehe ich das als nur sehr kleinen Nachteil.
  • Rotorenarme nicht faltbar Viele haben sich gefragt, wenn man schon so eine kleine Drohne baut, warum dann nicht auch gleich faltbar. Wenn man aber am Ende die Drohne in der Hand hält, ist sie so klein, auch mit starren Rotorenarmen, dass sie dadurch nicht klobig wirkt. Da die Drohne schon so sehr filigran ist, wäre es die beweglichen Rotorenarme auch gewesen und hätten somit einen Schwachpunkt dargestellt. Also kein nennenswerter Nachteil.
  • Nur 16 Minuten Flugzeit, 9 Minuten weniger Ich sehe die Drohne primär im Filmen von Landschaften. Sprich starten, filmen, landen. Überlegt Euch mal, was man in 16 Minuten alles filmen kann. Auf Réunion hat sich gezeigt, dass kein Flug länger als 3 Minuten gedauert hat. Also kann man ca. 5x mit einem Akku abheben. Im Bundle ist sogar ein 2.Akku dabei. Da kann man also beruhigt filmen, auch mit kleinerem Akku. Kein Nachteil.
  • Nur 4000m Flughöhe anstelle 5000m Diese Zahl bezieht sich nicht auf die Startpunkthöhe, sondern auf die Gesamthöhe über Null. Startet Ihr in den Alpen auf 3000m Höhe, könnt Ihr noch maximal 1000m mit der Drohne aufsteigen. Je höher Du kommst umso dünner wird die Luft. Dass die Mavic da 1000m mehr zu bieten hat, liegt augenscheinlich an den größeren Rotoren. Für den Großteil der Nutzung sollte dieser Aspekt nicht relevant sein, aber da auch noch Ziele wie Ecuador und Nepal auf unserem Plan stehen, ist hier dann zu überlegen, die Drohne überhaupt einzupacken. Also schon ein kleiner Nachteil.
  • Nur einen 2-Achsen-Gimbal, kein Schwenken Was ist ein Gimbal? Auf dem Gimbal ist die Kamera gelagert. Dieser Gimbal gleicht die schrägen Vor- und Seitwärtsbewegungen der Drohne aus, da sich diese ja nie waagerecht in der Luft bewegt. Damit das Bild/ Video aber immer waagerecht bleibt, gleicht der Gimbal dies super aus. Ein 2-Achsen-Gimbal kann also Rollen (bei Vor- und Zurückbewegungen) und sich Neigen (bei Links- und Rechtsbewegungen), ein 3-Achsen-Gimbal zusätzlich Schwenken, was bedeutet, dass die Drohne in der Luft steht und sich nur die Kamera 30 Grad nach links oder rechts schwenkt. Fehlt einem diese 3.Achse kann man das aber auch mit der Drohne als Gesamtbewegung machen. Also sicher auch kein Nachteil.

Natürlich möchte ich mir die Sparky auch nicht schön reden, es gibt schon einige Nachteile, die aber für mich Kompromisse darstellen und vielen Vorteilen gegenüberstehen. Am Ende liegt doch eines klar auf der Hand. Will man beim Gewicht und der Größe sparen, muss man bei Leistung und Ausstattung auch Nachteile in Kauf nehmen. Sicher wird die Zukunft noch kleinere Drohnen auf den Markt bringen, die noch leistungsfähiger sind, aber ich wage mich, mal aus dem Fenster zu lehnen und behaupte, dass aktuell die DJI Spark die kleinste und leistungsfähigste Drohne auf dem Markt ist.

Folgend nun die großen Vorteile der Sparky:

  • Gewicht, Größe und Aufbau Also 300 Gramm sind eine Ansage. Kaum spürbar liegt ihr kleiner Korpus auf der Hand, während die vier Rotorenarme darüber hinausragen. Somit lässt sich die Sparky ohne Probleme und Verletzungsgefahr aus der Hand starten und auch wieder darauf landen, wenn mal gerade kein idealer Start-/Landeplatz bereitsteht. Die kleinen Gummifüße sorgen dafür, dass sie immer sicher landet und die weit darüber sitzende Kamera wird nicht beschädigt. Solche großen Füße wie bei der Phantom gehören der Vergangenheit an.
  • Kleinere Akkus, schnellere Ladezeiten Im Bundle ist eine Ladestation enthalten, die Akkus im Nu geladen. Alternativ kann man über Micro USB den Akku an der Drohne auch direkt laden. Da es sich aber bei dem 1480mAh Akku um einer 3S Zelle handelt, wird Eurem Powerbank auf Reisen 3x 1480 mAh entzogen, also immer nahezu 4500 mAh. Also hier muss man auch bei den Powerbanks aufrüsten. Ich habe einen Anker 26800mAh, der also fast 6x einen DJI Akku laden könnte.
  • Gestenmodi Bitte was? Man winkt mit den Händen, die Drohne fliegt weg. Man macht mit den Fingern ein Viereck, die Drohne knipst. Sprich, mit vorgegebenen Gesten kann man die Drohne ohne Handy oder Controller steuern. Ich habe es noch nie gemacht, da ich mit dem Controller mehr Sicherheit habe, aber der Gestenmodus war ein Novum bei DJI.
  • Umfangreiche Funktionen Diese hat zwar auch die Mavic Pro, doch DJI hebt sich hier von der Masse ab. Ich habe selbst bis jetzt nur Activetrack (Verfolgung eines vorher markierten Zieles) ausprobiert. Aber weitere Funktionen wie Quickshot, wo die Drohne in bestimmten vorgegebenen Laufbahnen seine Kreise um ein markiertes Ziel zieht, sind genau so interessant wie Tap Fly (vorher markiertes Ziel wird direkt angeflogen), Hinderniserkennung Tripod Modus (Geschwindigkeit auf 3.5km/h reduziert für bessere Aufnahmen) oder Speed Modus (50 km/h schnell)
  • RC Controller Mit dieser Steuereinheit in Kombi mit Handy lässt sich die Drohne super steuern und verfolgen. Viele Knöpfe an der Fernbedienung sind schneller griffbereit als über das normale Handymenü. Praktisch fliegt die Drohne auch ohne Handy, jedoch seht Ihr dann nicht, was Ihr filmt oder könnt bestimmte Funktionen nicht nutzen.

Abschließend möchte ich noch eine Kaufempfehlung für das Bundle aussprechen. Dort ist neben der Drohne auch noch der Controller, zwei Akkus, 4 Ersatzpropeller, ein Schnellladegerät, Schutzbügel für die Rotoren sowie eine hochwertige Transporttasche enthalten. Die Drohne selbst ist in einer dicken Styroporbox verpackt. Weiteres Zubehör empfehle ich dann weiter unten unter Tipps im Flugbetrieb.

Alternativen zur Sparky seit 2017 zurück zur Liste

Die Entwicklung ist seit 2017 in immer kürzeren Intervallen vorangeschritten. Dabei habe ich stets immer den Branchenprimus DJI im Auge behalten. Klar, kann man auch mal links und rechts des Tellerrandes schauen, doch DJI war bis dato immer innovativer und schneller als andere. Folgend möchte ich Euch nun ein paar Alternativ Modelle von DJI auflisten, mit Vor- und Nachteilen, die sich für mich und die Nutzung im Outdoor Bereich ergeben. Bewusst habe ich nur bis zur Mavic Pro recherchiert, die für mich mit 734 Gramm das Maximum an Gewicht darstellt, was ich noch für vertretbar halte.

DJI Mavic Pro
+ vier einfaltbare Flügelarme
+ Flugdauer von 27 Minuten
+ Flughöhe bis 5.000 Metern
+ Drei Achsen Gimbal
+ 4K Videos
+ Hindernisvermeidung
+ Follow-Me-Modus
– Akku kann nicht direkt via USB-Kabel geladen werden, Ladestation notwendig
– keine RAW Bilder, dafür DNG
– hohes Gewicht von 734 Gramm

DJI Mavic Air 2
+ vier einfaltbare Flügelarme
+ Flugdauer von 34 Minuten
+ Flughöhe bis 5.000 Metern
+ 4K Ultra Videos
+ Drei Achsen Gimbal
+ unterstützt Hindernisvermeidung nach vorne, hinten und unten
+ Follow-Me-Modus
– mit 570 Gramm kein Leichtgewicht mehr, aber noch im Rahmen
– keine RAW Bilder, dafür DNG
– Akku kann nicht direkt via USB-Kabel geladen werden, Ladestation notwendig

DJI Mavic Mini
+ wiegt nur 249 Gramm und gilt somit in einigen Ländern als nicht registrierungs- oder anmeldepflichtig
+ vier einfaltbare Flügelarme
+ Flugdauer von 30 Minuten
+ Drei Achsen Gimbal
+ Akku kann direkt via Micro-USB-Kabel geladen werden
– nur 2.7K Videos und keine RAW Bilder
– Flughöhe bis 3.000 Metern
– keine Hindernisvermeidung
– kein Follow-Me-Modus

DJI Mini 2
+ wiegt nur 242 Gramm und gilt somit in einigen Ländern als nicht registrierungs- oder anmeldepflichtig
+ vier einfaltbare Flügelarme
+ Flugdauer von 31 Minuten
+ Flughöhe bis 4.000 Metern
+ Drei Achsen Gimbal
+ 4K Videos und RAW Bilder
+ Akku kann direkt via Typ-C USB-Kabel geladen werden
– keine Hindernisvermeidung
– kein Follow-Me-Modus

Fazit: Obwohl die Sparky keinen Drei-Achsen-Gimbal hat und weniger Flugzeit und keine 4K Videos und RAW Bilder bietet, ist sie trotzdem noch interessant für mich, da die Akkus direkt im Gerät geladen werden können und sie Follow-me und Hindernisvermeidung besitzt. Daher kommt von den o.g. Drohnen aktuell keine für mich in Frage.

Wenn DJI jedoch mal eine Drohne auf den Markt bringt, die leichter als die Sparky ist, längere Flugdauer besitzt und wo sich der Akku im Gerät laden lässt, dann würde ich Interesse bekunden. Jedoch sollten auch Follow-Me und Hindernisvermeidung an Bord sein, beides habe ich schon oft genutzt. Bis dahin hält mir meine Sparky aber noch weiter die Treue.

Erste Schritte mit der Drohne zurück zur Liste

Hektisch hatte ich die Drohne ausgepackt, aber wer sie nicht gleich schrotten will, der sollte sie weder im Innenraum noch außen auf engen Gelände hektisch starten. Obwohl ich sonst selten Bedienungsanleitungen lese, habe ich mich hier wirklich in die Drohne eingelesen. Hier die ersten Schritte:

  1. Wie schalte ich Drohne und Controller ein/ aus? Einmal kurz auf den Knopf drücken zeigt Dir die Ladestandanzeige. Einmal kurz und sofort kurz darauf noch einmal lange Drücken startet den Controller wie auch die Drohne. Ausschalten geht auf die gleiche Weise: einmal kurz, einmal lang drücken.
  2. DJI GO 4 App für Android oder iOS herunterladen, installieren und starten. Nutzt Ihr zukünftig wie unter 3.) beschrieben ein OTG Kabel startet die App sogar automatisch. 
  3. Zuerst Drohne einschalten, dann Fernbedienung und danach Fernbedienung mit dem Handy verbinden. Alternativ empfehle ich zur besseren Datenübertragung ein OTG USB Kabel zwischen Handy und Controller. Hier erst das OTG Kabel ins Handy stecken und erst mit dem Controller verbinden, wenn dieser eine Verbindung zur Drohne aufgebaut hat (erkennbar an der grünen Leuchte am Controller). Die Verbindung mit dem OTG Kabel ist stabiler und die so aufgezeichneten Videos auf dem Handy können sofort in Social Media gepostet werden. Keine Angst, die auf dem Handy abgespeicherten Videos sind nur die, die ans Handy übertragen worden und meist von schlechterer Qualität. Auf der SD Karte in der Drohne sind dann die Videos in Full HD abgespeichert.
  4. Mit den Steuerungen vertraut machen. Linker Hebel bedeutet (Hebel vorn = Drohne senkrecht hoch, Hebel hinten = Drohne senkrecht runter, Hebel links = Linksdrehung auf eigener Achse, Hebel recht = Rechtsdrehung auf eigener Achse). Der rechte Steuerknüppel ist für die horizontalen Bewegungen zuständig (Hebel vorn = vorwärts fliegen, Hebel hinten = rückwärts fliegen, Hebel links = nach links seitwärts fliegen ohne Drehung, Hebel rechts = rechts seitwärts fliegen)
  5. Wenn alle drei Geräte (Controller, Drohne und Handy) an und verbunden sind, prüft die App noch die Softwareaktualität und wenn die korrekt ist, verschwindet das Fenster und Es leuchtet blau „GO FLY“ auf. Drückt den Button und Ihr seht nun auf dem Display das Kamerabild der Drohne. Startbereit seid Ihr nur, wenn links im Display „READY TO GO (GPS)“ steht. Das nämlich bedeutet, dass die Drohne mit den Satelliten verbunden ist und per GPS sicher fliegt und Signale bekommt. Im ATTI Modus würde ich es Euch nicht empfehlen als Anfänger zu starten. Die Drohne fliegt hier nur mit barometrischer Höhenmessung und liegt instabil in der Luft, ist schwerer kontrollierbar.
  6. Auf einem freien Feld, am besten mit weichem Untergrund (Wiese) kann man nun das erste Mal durchstarten. Dazu gibt es zwei Wege. Entweder man aktiviert das Symbol „Kreis mit Pfeil nach oben“, mit dem das Take Off automatisch eingeleitet wird. Die Sparky startet senkrecht nach oben und bleibt nach ca. 50cm schwebend in der Luft stehen. Da die Funktion immer über das Handy geht, nutze ich eher die Steuerhebel um die Sparky zu starten. Dazu betätigt man beide Hebel gleichzeitig in die Position schräg nach innen runter. Sprich, der linke Hebel auf Stellung 4-5 Uhr und der rechte auf Stellung 7-8 Uhr. Nun drehen die Rotoren, aber die Drohne startet noch nicht. Wenn Ihr nun sanft den linken Hebel nach vorn drückt startet die Drohne nach oben und die ersten Meter mit der Drohne können nun erprobt werden. Tipp: Lasst die Sparky erst einmal nur 1m hoch über dem Startpunkt schweben und wartet bis die Meldung kommt „Homepoint has been updated“ Das kommt akustisch in Form einer Stimme und visuell auf dem Display. Das garantiert Euch, dass die Drohne nun weiß, wo ihr Startpunkt war.
  7. Wollt Ihr nun filmen, drückt vorn links an der Front des Controllers die Videotaste, auf dem Handydisplay blinkt rechts ein roter Punkt, die Zeit läuft und es wird alles aufgezeichnet. Fotos macht Ihr mit dem rechten Knopf. Unter dem linken Knopf befindet sich ein Drehrädchen, mit dem Ihr die Kamera von nach vorn bis nach unten schauen drehen könnt. 
  8. Ist der Akku dann alle, piept die Drohne selbständig und wird den Heimflug selbst antreten. Dies könnt Ihr auch mit der Return-to-Home (RTH) – Taste veranlassen. Die Drohne fliegt selbstständig zum Startpunkt zurück und leitet die Landung ein. Aufsetzen müsst Ihr dann nur noch aktivieren. Die RTH Funktion (am Controller linke Taste oben!) ist nützlich, wenn die Drohne kaum noch erkennbar ist und Ihr nicht mehr wisst, wo vorne und hinten ist. Ist die Drohne wieder in der Nähe, kann man die RTH Funktion wieder abbrechen und weiter fliegen.
  9. Nun ist die Drohne bei Euch. Ihr habt den Landeplatz angeflogen. Nun könnt Ihr Sparky wieder automatisch landen lassen, was über das Display geht „Kreis Pfeil nach unten“. Ich bevorzuge wieder die Steuerhebel, in dem ich den linken Hebel nach unten drücke und 3 Sekunden gedrückt halte. Das leitet den Landeprozess ein und schaltet kurz danach sofort die Rotoren ab.

Herzlichen Glückwunsch zu Eurem ersten erfolgreichen Drohnenflug.

Mit Sparky auf Reisen zurück zur Liste

Einfuhr Da wir die Sparky erst seit diesem Jahr haben, kann ich nur für Madeira und für Réunion bzw. Mauritius sprechen. Sie wurde immer im Handgepäck mitgeführt und außer neugieriger Blicke gab es keine Probleme. Bei Einfuhr in Länder, die sich immer und überall beobachtet fühle (China bspw.) würde ich mich vorher genauestens erkundigen und sie im Zweifel zu Hause lassen. Wenn man sich unsicher ist, kann es vielleicht ein positives Indiz sein, wenn im Netz genügende Drohnenvideos vom anstehenden Reiseland gibt. Natürlich werde ich Euch hier auf dem Laufenden halten, was wir diesbezüglich noch für Erfahrungen machen werden.

Transport Für die Sparky reicht die schwarze Hartstyroporbox völlig aus. Dort finden bis zu zwei Akkus separat, einer an der Sparky, Ersatzpropeller und ggf.das OTG Kabel Platz. Doch wohin mit dem Controller. An sich scheint er robust, doch Angst machte ich mir um die Steuerhebel, die im Rucksack permanent Beanspruchungen ausgesetzt wären. Daher schnitt ich zwei Löcher in die Transportbox, brannte sie noch ein wenig mit dem Feuerzeug frei. Wie „ab Werk“ sieht das natürlich nicht aus, erfüllt aber seinen Zweck. Dazu ein alter Fahrradschlauch, der den Controller in den Löcher fixiert und fertig ist das Transportpaket.

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Zubehör Unterwegs verzichte ich auf die Ladestation, der Akku kann in der Drohne geladen werden. Also benötigt man auf Reisen auch ein USB-Type Micro B Kabel, gegebenenfalls noch ein USB- Netzteil. Um völlig autark zu sein, ist ein Powerbank hilfreich. Bitte aber die Info zur Powerbank Kapazität beachten. Zusätzlich habe ich noch das OTG Kabel und Ersatzpropeller im Gepäck. Das war’s auch schon.

Drohnen und geltende Gesetze zurück zur Liste

2017 war das Jahr der vielen Änderung. Das war auch nötig, denn Drohnen sind erschwinglich geworden, zugänglich für die breite Masse. Dabei rede ich nicht nur von den teureren Modellen, sondern auch die kleinen ohne Kamera. Sie mögen zwar klein sein, können aber bei einem Absturz viel Personenschaden anrichten.

Das Erste, was ich tat, war eine Plakette zu ordern, die seit 1.Oktober 2017 Pflicht sind. Das gilt zwar nur bei Drohnen ab 250 Gramm, die eine Kamera besitzen oder schneller als 19 m/s sind. Die meisten hochwertigen Drohnen wiegen aber mehr, die Sparky liegt leider leicht drüber. Sicher wird sich hier bei den Produkten, aber auch bei den Gesetzen noch viel bewegen, wie man an der neuen EU-Verordnung sieht, die seit 2021 gilt. Anstelle von Namen, Anschrift und Handynummer muss zukünftig auf der Plakette die Betreiber ID stehen, die Ihr nach der Registrierung beim LBA erhalten habt. Die Plakette muss feuerfest sein und sollte nicht viel wiegen. Unten findet Ihr ein Link, wo man sie bestellen kann. Damit wird sicher gestellt, wenn eine Drohne abstürzt, dass der Halter ausfindig und haftbar gemacht werden kann.

Zum Anderen war der zweite Schritt wichtig und obligatorisch, eine Drohnenversicherung abzuschließen. Da jede normale Mensch sowieso eine Haftpflichtversicherung hat, sollte man sich erkundigen, ob die bereits existierende Versicherung sowas abdeckt. Meine tat es nicht und ich hatte zwei Optionen. Erweiterung der bereits vorhandenen Haftpflicht oder Abschluss einer separaten Versicherung. Ich entschied mich für letzteres, da die Leistungen und die Police mir mehr entsprachen. Nun zahle ich 96 Euro im Jahr und es sind weltweite Schäden abgedeckt, außer USA. Damit sind Schäden an einer Sache oder Person abgedeckt, die ich mit der Drohne verursachen könnte und sie ist mittlerweile Pflicht, um eine Drohne zu steuern.

Privatsphäre ist ein weiteres Stichwort, was bei mir eher zweitrangig ist, nicht das ich es missachten würde. Eher nutze ich die Drohne dort, wo ich Niemanden damit belästige. Ich will Naturlandschaften filmen und je weniger Mensch und Zivilisation darauf zu sehen ist umso besser. Wenn Ihr jedoch Privatgrundstücke überfliegen und filmen wollt, holt Euch das Einverständnis vom Eigentümer ein. Ich habe schon von Geschichten gelesen, wo genervte Anwohner mit Luftgewehren auf Drohnen geschossen haben. Also braucht Ihr Euch nachher nicht aufzuregen, wenn das Teil mal notlanden muss.

Neue EU-Verordnung seit 2021 zurück zur Liste

Neue Regelungen kamen mit der EU Drohnenverordnung VO (EU) 2019/947 , die seit 31.12.20 in Kraft getreten ist. Zukünftig reicht es nicht mehr aus, nur zu wissen, wie man eine Drohne fliegt. Das Luftfahrt-Bundesamt (LBA) möchte nun, dass sich jeder Fernpilot registriert, einen Test absolviert und erst dann mit dem errungenen Zertifikat und der dazugehörigen UAS-Betreiber-Nummer (e-ID) fliegen darf. 

Wie immer, wenn die EU oder Deutschland Gesetze auf den Weg bringen, sind diese unüberschaubar, widersprüchlich und verwirrend. Ich möchte etwas Ordnung hineinbringen und versuche das Ganze mit meinen Worten zu deuten. Ich übernehme daher keine Haftung, verbindlich sind die Aussagen des LBAs. Kleiner Hinweis: Ich gehe hier nur auf Drohnen bis 4 Kilogramm im Speziellen ein. Also fange ich mal ganz von vorn an und kläre vorab ein paar Begriffe und Fakten:

  • Offene Kategorie – In diese Kategorie fallen alle Drohnen, die nicht genehmigungspflichtig sind. Diese offene Kategorie wird in drei Unterkategorien eingeteilt. Wenn Ihr also folgende Punkte einhaltet und beachtet, trifft für Euch und Eure Drohne die offene Kategorie zu. Andernfalls fallt Ihr dann in die spezielle oder zulassungspflichtige Kategorie. Dazu wendet Euch an das LBA.
    – maximale Flughöhe: 120 m über Grund
    – unmittelbarer Sichtkontakt zur Drohne während des gesamten Fluges bzw. Follow-me-Modus 
    – Mindestalter des Steuerers 16 Jahre (der Betrieb unter der direkten Aufsicht eines Fernpiloten,
      der über die notwendigen Voraussetzungen für die Durchführung des Fluges verfügt, ist zulässig),
    – Höchstabflugmasse (Maximum Takeoff der Drohne 25 kg)
    – kein Transport gefährlicher Güter
    – kein Abwurf von Gegenständen
  • Unterkategorien – Hier erfolgt die Einteilung in drei Kategorien A1, A2 und A3 und beschreibt das Nutzungsspektrum Eurer Drohne. Wollt Ihr in den Kategorien A1 oder A3 fliegen, reicht der EU-Kompetenznachweis aus. Bei A2 wird zusätzlich ein Fernpilotenzeugnis benötigt. Folgend eine Übersicht der Bedingungen der einzelnen Kategorien:
    A1 Drohnengewicht max. 900 Gramm. Es darf an unbeteiligte
      Personen herangeflogen, aber nicht überflogen werden.
    A2 Drohnengewicht max. 4 Kilogramm. Es darf bis auf 30 Meter,
      im „Langsamflugmodus“ sogar bis auf 5 Meter an unbeteiligte Personen herangeflogen werden.
    A3 Drohnengewicht max. 25 Kilogramm. Mindestabstand 150 Meter zu Wohn-, Gewebe-,
      Industrie- oder Erholungsgebieten und unbeteiligten Personen.
  • EU-Kompetenznachweis – Dieser soll zukünftig den nationalen Kenntnisnachweis ersetzen, der übergangsweise noch als Ersatz für den Kompetenznachweis bis Ende 2021 gilt. Der EU-Kompetenznachweis wird auch als „kleiner“ Drohnenführerschein betrachtet. Um diesen kostenlos zu erhalten, müsst Ihr online ein Training mit anschließenden Test absolvieren. Es werden Euch 40 Auswahlfragen zu 9 Themengebieten gestellt, die Ihr zu 75 % korrekt beantworten müsst. Im Schnitt dauert das Ganze vom Training bis zum Testabschluss etwa eine Stunde. Keine Angst, wenn Ihr durchfallt. Ihr könnt den Test wiederholen. Wer aber mit gesunden Menschenverstand herangeht, was das Steuern einer Drohne anbelangt, der hat gute Chancen, gleich beim ersten Mal zu bestehen. Der Nachweis ist 5 Jahre gültig und wird Euch sofort nach Bestehen als Pdf bereitgestellt. Dieser Nachweis und ein Lichtbildausweis ist fortan ausgedruckt oder in digitaler Form mitzuführen.
  • Drohnenklassen – Nicht zu verwechseln mit den Betriebsbedingungen, die in den Unterkategorien A1, A2 und A3 geregelt sind. Die Drohnen werden in 5 Klassen eingeteilt, von C0 bis C4. Die Einstufung der Klasse richtet sich nach dem Gewicht der Drohne ( 250 und 900 Gramm, 4 und 25 Kilogramm) und muss seit 01.01.2021 von Drohnenherstellern vorgenommen und gekennzeichnet werden. Diese Zertifizierung nennt man dann EU-Klassifizierung.
  • EU-Klassifizierung – Alle neuen Drohnen sind zukünftig mit einer schwarzen Zahl im schwarzen Kreis markiert und somit gut einzuordnen. Wer nun noch eine alte Drohne ohne diese Klassifizierung hat, kann diese ohne Bedenken weiterfliegen und muss sie sich nicht nachträglich zertifizieren lassen. Jedoch gelten bei Drohnen ohne EU-Klassifizierung etwas andere Gewichtsgrenzen (250 und 500 Gramm, 2 und 25 Kilogramm), es entstehen damit nach meiner Einsicht keine Nachteile.
  • Registrierungspflicht – Ab dem 01.01.21 besteht Registrierungspflicht für alle Drohnen unabhängig vom Gewicht, sobald diese eine Kamera besitzen und/ oder schneller als 19 m/s (68,4 km/h) sind. In der Übergangsphase bis 30.04.21 reicht auch weiterhin nur die Plakette an der Drohne mit Namen und Anschrift aus. Ab dem 01.05.2021 muss diese dann durch die Betreiber-Nummer ersetzt werden, die Ihr nach der Registrierung erhalten habt.
  • UAS-Betreiber-Nummer (e-ID) – Ihr müsst Euch ab sofort, aber spätestens bis 30.04.21 auf der Seite des LBA’s als Drohnenpilot registriert haben. In der offenen Kategorie reicht eine Registrierung des Piloten aus. Mit der einen Betreiber-Nummer könnt Ihr dann mehrere Drohnen benutzen, die natürlich dann auch alle die Plakette haben müssen. Um diese Betreiber-Nummer zu erhalten, müsst Ihr einen Identitätsnachweis hochladen und Eure Haftpflichtversicherung angeben. Ich erhielt dann erst nach zwei Monaten die Betreiber ID, wurde per E-mail benachrichtigt und konnte diese dann unter meinem Account beim LBA einsehen. Wollt Ihr Euch als Piloten registrieren und den Kompetenznachweis absolvieren, könnt Ihr das auch gleich in einem Abwasch tun.
  • Kennzeichnungspflicht – Diese Plakette ist ja bereits seit Ende 2017 Pflicht. Während diese bis dato Namen und Anschrift, ggf. noch Handynummer beinhalten sollte, reicht zukünftig eine kleinere Plakette aus, wo nur noch die Betreiber-Nummer erscheint. Durch diese werdet Ihr als Drohnenpilot auch identifiziert, da Ihr Euch ja registrieren lassen müsst.

Anbei möchte ich Euch in einer Tabelle einen Überblick verschaffen, was Ihr für Nachweise für Eure Drohne benötigt. Dabei habe ich versucht, die Einordung mit und ohne EU-Klassifizierung vorzunehmen. Ich habe die Daten von der Seite des LBA’s nach besten Wissen und Gewissen zusammengetragen und übernehme keinerlei Haftung. Weitere wichtige Links zu dem Thema findet Ihr hier

Drohnengewicht
und Besonderheiten
< 250 Gramm ohne Kamera, Vmax < 19 m/s< 250 Gramm mit Kamera oder Vmax > 19 m/s250 bis 500 Gramm ohne Klassifizierung250 bis 900 Gramm mit Klassifizierung500 bis 2000 Gramm ohne Klassifizierung900 bis 4000 Gramm mit Klassifizierung
DrohnenklasseC0C0keineC1keineC2
Haftpflicht
erforderlich
jajajajajaja
Registrierung
erforderlich
neinjajajajaja
Kompetenznachweis
erforderlich
neinneinjajaja
(für Fernpilotenzeugnis obligatorisch)
ja
(für Fernpilotenzeugnis obligatorisch)
Fernpilotenzeugnis
erforderlich
neinneinneinneinja
(bei Kategorie A2)
ja
(bei Kategorie A2)
ÜbergangsregelungkeinekeineKompetenznachweis
erst ab 01.01.2023 Pflicht und dann nur in Kategorie A3
Bis 01.01.2022 reicht alternativ auch der schon bestehende Kenntnisnachweis aus.Kompetenznachweis
erst ab 01.01.2023 Pflicht und dann nur in Kategorie A3
Bis 01.01.2022 reicht alternativ auch der bestehende Kenntnisnachweis aus.
Drohnen Plakette
erforderlich
neinjajajajaja
Betriebsbedingung
(Kategorie)
A1A1A1A1A2 oder A3A2 oder A3

Tipps im Flugbetrieb | Optionen und Umgang zurück zur Liste

Die Tipps sind sicher auch im Handbuch vermerkt, aber das eine oder andere habe ich durch probieren herausgefunden und vielleicht von Interesse. Die Liste wird sich durch vermehrten Gebrauch noch erweitern. Also schaut immer mal wieder hier vorbei.

  1. Beim Auswerten des Filmmaterials fiel mir schnell auf, dass mir die Bewegung der Kamera am Steuerrädchen des Controllers zu schnell ging. Dort kann man die Kamera von der horizontalen bis zur vertikalen Sichtweise schwenken, sprich von Blick nach vorn bis Blick nach unten. In der App gibt es im Menü unter dem Kamera Symbol eine Einstellung, wo man die Geschwindigkeit der Bewegung einstellen kann. Dort habe ich sie auf 6 eingestellt, so dass sie nun langsame Bewegungen ausführt und die Aufnahme angenehmer fürs Auge wirkt.
  2. Alternativ könnt Ihr aber auch den Tripod Modus links im Display Menü (Controller Symbol) wählen. Damit werden alle Bewegungen der Drohne drastisch verlangsamt und eine Schwenkaufnahme wird „smooth“ und nicht verwackelt. Die Drohne fliegt, lenkt und schwenkt langsamer und dieser Modus eignet sich auch gut für Kinder oder fliegen in Innenräumen, da die Drohne langsame Bewegungen ausführt, sprich man muss den Steuerknüppel mehr bewegen um ein Drohnenbewegung zu erreichen.
  3. Für eine bessere Bildübertragung empfehle ich das bereits erwähnte OTG Kabel. Damit wird das empfangene Bildmaterial hochwertiger, ruckelfreier und flüssiger. Falls Ihr eingestellt habt, dass das empfangene Video auch auf dem Handy zusätzlich gespeichert werden soll, könnt Ihr so gleich tolles Filmmaterial zeitnah in Social Media teilen.
  4. Bevor Ihr Eure Drohne startet, solltet Ihr dann und wann prüfen, ob die Software der App, der Drohne, des Controllers und der Akkus noch aktuell sind. Viele Probleme rühren oft daher, dass die Software veraltet ist und wir reden hier nicht von Jahren. DJI hat bspw. bei der Spark innerhalb von 4 Monaten 4 Updates veröffentlicht, eines davon so gravierend, dass ohne dieses Update ein Start unmöglich gewesen wäre. Klingt sehr nach unvollendeter Software und schnell auf den Markt geworfener Ware, aber wer wird denn gleich meckern, wenn permanent an Verbesserungen gearbeitet wird. Die Updates werden entweder über die App gesteuert oder alternativ über DJI Assistant 2 (Link siehe weiter unten)
  5. Wenn Ihr den DJI Assistant 2 mit PC nutzt und die Software aktualisiert, wundert Euch nicht, wenn hinter dem aktuellsten Update „Strom“ steht. Das bedeutet, dass Ihr das aktuelle Update auch auf der Drohne installiert habt. „Strom“ steht hier gleich für „Current“ und alles ist gut.

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