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Während meiner Abizeit, mag es ’96 gewesen sein, hatte ich genug Geld mit Nebenjobs zusammengespart um mir meine Erstausrüstung anzuschaffen. Ich setzte keinen Fuß in den bis dato überteuert gelaubten Globetrotter Store. Ich wälzte Versandkataloge anderer Outdoorspezialisten, Internet war damals noch rar. Ich orderte einen Rucksack, Kocher und Kleinutensilien, die man fürs Draußen sein brauchte. Zelt und Schlafsack waren bereits gekauft. Los ging’s. Erstes Mal allein nach Schweden. Trampen soweit wir kommen. Dieser Urlaub war die Initialzündung für meine weiteren Reisen. Zukünftig sollte ich mich nur noch im Zelt und Schlafsack wohlfühlen. Damit das aber auch dazu kam, musste der 1.Urlaub in einem Desaster enden. Erfahrungen sammelt man ja gewöhnlich nach dem Motto „Learning by doing“. Der Kocher war billig, zum Anzünden musste er stets mit einer kleinen Menge Benzin übergossen werden. Es stank immer wie an einer Tankstelle und mein Kumpel nahm es mit der Dosierung nicht so genau. So geschah es, dass er sich beim Anzünden des Kochers beide Augenbrauen und Wimpern wegbrannte. Es stank nach verbranntem Haar und er jammerte mir vor, was er doch mal für schöne lange Wimpern gehabt hätte. Komisch, irgendwie müssen solche unnützen Dinge wie Wimpern und Augenbrauen erst einmal fehlen, damit man sieht, wie scheiße man ohne ausschaut. Den Rest des Urlaubes hatte mein Kumpel immer ein Kohlestück in der Hosentasche um sich die Brauen nachzuziehen. Der Kocher entwickelte nach und nach ein Eigenleben. Vor lauter Ruß verstopfte die Düse, er spuckte Benzin, ging einfach aus.

Auf dem Weg durch die schwedischen Wälder riss mir dann noch der Schultergurt am Rucksack. Nur mit Mühe und Not konnte ich diesen reparieren, aber unter Volllast konnte ich ihn nicht mehr aufsetzen. Also rannte ich im weiteren Verlauf mit zwei Folientaschen durch die Wildnis.

Ich schwor mir, dass mir so was nicht noch einmal widerfahren sollte. Qualität hat nun mal ihren Preis, dass musste ich leidlich erfahren. In der Wildnis, abseits der Zivilisation, muss man sich auf seine sieben Sachen verlassen können. Seitdem bin ich Globetrotter Stammkunde und habe mir über die Jahre hinweg eine umfangreiche Ausrüstung zugelegt. Da ich in Yvonne den idealen Reisepartner (na gut, auch Lebenspartner) gefunden habe, wurde in den letzten Jahren nicht nur das Sortiment erweitert, sondern auch ausgetauscht und verbessert.

Hier findet Ihr nun eine Liste unserer Ausrüstung, gespickt mit Informationen, kleinen Tests und Erfahrungen. Klickt auf den unterstrichenen Artikelnamen und Ihr werdet direkt zur Beschreibung weitergeleitet. Die Liste ist seit neustem chronologisch nach dem Anschaffungsjahr geordnet, neu bis alt. Ist für Euch sicher übersichtlicher. Zusätzlich findet ihr dieses Equipment dann auch noch hin und wieder in der Rubrik Wissenswertes > Testberichte , wo ich dann noch näher auf das Equipment eingehen werde.  Weiter unten findet Ihr auch einen Link, der den jeweiligen Artikel mit Bildern näher beschreibt. Dort findet Ihr auch weitere interessante Kundenrezensionen.

OUTDOOR

Jahr 2017 (Madeira)

Jahr 2016 (Kirgistan, Allier)

Jahr 2015 (Hawaii, Ardeche)

Jahr 2014 (Island, Pfalz)

Jahr 2013 (Azoren) und früher

RADFAHREN

 

 



 

 

Erste Hilfe Set Deuter First Aid Pro  Details und Beschreibung  zurück zur Liste

Die erste Inaugenscheinnahme hinterließ einen positiven Eindruck mit einem kleinen Abstrich. Die innere verschließbare Seitentasche hat zwar einen Reißverschluss, dieser wurde aber am Anfang und am Ende ca. 3cm nicht eingenäht. Warum, kann ich nicht nachvollziehen. Daher sollten in in dieser Tasche keine losen Kleinteile wie Tabletten verstaut werden, da diese sonst in die Klapptasche rutschen und beim Öffnen herausfallen könnten.

Ansonsten ist die Tasche aber groß genug und super verarbeitet. Es passen weitere Medikamente rein. Sie ist sehr übersichtlich gestaltet und auch der Lieferumfang ist umfangreich. Wir haben erst einmal die überdimensionale Schere entnommen, dafür aber das Set noch um andere Dinge erweitert. Mit dieser Tasche und dem Set ist man nun gut für (fast) alle Situationen gewappnet.

Packsäcke Deuter Mesh 2, 5 und 10 Liter  Details und Beschreibung  zurück zur Liste

Immer wieder haben wir unsere Klamotten in Stoffbeutel mit bunten Fähnchen gepackt um einen Überblick im Rucksack zu haben. Diese Meshsäcke von Deuter waren nun ein logischer Schritt in die Richtung sich hier professioneller aufzustellen. Unsere Idee war es, dass Jeder von uns eine Farbe bekommt und diese in unterschiedlichen Größen. Leider sind aber die Größen an die Farben gebunden, sodass 2L rot, 5L orange und 10L grün ist. Hier wäre es wünschenswert, wenn es alle Größen in unterschiedlichsten Farben gäbe. Wir haben uns nun mit kleinen Fähnchen an den Säcken geholfen. Rot für Täve, Weiß für Yvonne und Schwarz für mich. Für einen Einzelreisenden sind hingegen die farblich markierten Säcke okay, so weiß man rot = 2L usw. und zieht dann einfach an dem Sack ohne erst nachschauen zu müssen.

Die Säcke sind eine tolle Idee und gut verarbeitet. Durch das Mesh Gewebe sieht man gleich, wo sich im Sack was befindet. Am Boden hat man einen großen Griff, um den Sack aus dem Rucksack zu ziehen, die Kordel lässt sich mit einer Hand festziehen. Erschrocken sind wir bei der 2L Größe, da passt wirklich nicht viel rein, eher für Kleinutensilien. Der 5L eignet sich gut für Shirts, Unterwäsche etc., der 10L für Hosen, Jacken etc.

Wir freuen uns, dass wir diese Säcke endlich haben, da nun noch mehr Ordnung im Rucksack und im Zelt herrscht und man den Überblick besser behält als dass man ihn verliert.

Flight Cover Deuter 90 Liter  Details und Beschreibung  zurück zur Liste

Die riesigen Flight Cover sind praktisch mit Rollverschluss und Außengriff um den Sack anzupacken. Er scheint so dicht zu sein, dass man ihn sogar als zweite Rucksackhaut im Rucksack innen verstauen könnte, um das Equipment vor Regen zu schützen. Auf jeden Fall sind wir froh, dass unsere Rucksäcke nun mehr vor der Wut und Aggressivität des Gepäckpersonals geschützt sind. Sie scheint robust genug zu sein um diesen Schutz zu bieten.

Rain Cover Deuter III  Details und Beschreibung  zurück zur Liste

Die Rain Cover von Deuter sind m.E. legendär. Ab und an fällt einer mal wieder auseinander, da wir diese zeitweise als Flight Cover zweckentfremdet hatten. Aber getapt hielten sie auch dann noch unsere Rucksäcke immer trocken und beim III’er ist der Kordelzug ideal um den Cover am Rucksack zu fixieren. Kein Sturm bläst diesen vom Rucksack. In der grellen Leuchtfarbe dient das Teil sogar gut zur Erkennung auf weiter Flur.

Barfußschuhe Vibram Furoshiki  Details und Beschreibung  zurück zur Liste

Immer wieder sah ich diesen tollen Werbeclip, aber es dauerte lange, ehe sie mich hatten. Ich musste diese Teile haben. Ich laufe bereits im Büro nur mit Hüttenschuhen herum und finde das Barfußgefühl angenehm und die Schweißentwicklung hält sich in Grenzen.

Furoshiki kann man am besten als Wickelschuh beschreiben, denn nichts anderes ist es. Von Vibram nur ein wenig aufgepimpt, und wie sollte es anders sein, mit eine stabilisierenden Sohle und Fersenfixierung. Man schlüpft mit den Zehen in eine Meshkappe, Ferse in die Fixierung hinten und dann werden die zwei Wickel/ Lappen einmal von vorn links nach hinten rechts geklettet und das andere Mal von vorn rechts nach hinten links.

Die Anschaffung war aber kein unüberlegter Kauf, sondern primär für unsere Reisen gedacht. So sind sie extrem klein in einem mitgeliefertem Beutel verpackbar (12x8cm) und mit 220gr auch sehr leicht. Man kann sie abends am Zelt oder aber auch bei einer Flussquerung nutzen, denn sie trocken auch wieder schnell.

Yvonne und ich haben uns Beide freakige Modelle geholt (Gru und White Flower) und sind schon jetzt davon begeistert. Da die Sohle den Fuß gut vor spitzen Dingen am Boden schützt, man aber trotzdem immer noch spürbar alles registriert, ist es also eine Art sicheres Barfußlaufen. Ein kleines Manko ist uns aber bereits aufgefallen. Die vorgeformte Ferse aus Gummi hat einen sehr spitzen Winkel, so dass ein minimaler Hohlraum entsteht, den man mit der Ferse nicht ausfüllt. Leider kann man durch die Kletts nur bedingt Abhilfe schaffen. Achtung, immer eine Größe höher bestellen, die Teile fallen sehr klein aus und so würden die Zehen vorn über die Sohle herüber ragen und sicher ein unangenehmes Gefühl entstehen.

Panasonic Lumix DMC-FZ1000   Details und Beschreibung  zurück zur Liste

Seit Island war der kleine Bruder FZ200 immer ein treuer Begleiter und hat in bewegten wie in statischen Bildern immer gut das festgehalten, was wir vor Ort mit eigenen Augen gesehen hatten. Damals war der Kauf der FZ200 einfach ein weiterer Schritt, um unser Equipment qualitativ aufzustocken und die damals gesponnene Idee, eine eigene Homepage zu kreieren weiter zu verfolgen. Anfangs nutzten wir die FZ200 noch wie eine Digicam, viel automatisch, wenig manuell. Die Technik überforderte uns. Immer mehr wandelte sich das Verhalten und wir merkten, was die Kamera alles noch so drauf hatte. Aber wir merkten mehr und mehr auch, was die Kamera nicht konnte und wo sie an ihre Grenzen stieß.

Da kam die FZ1000 als logischer Nachfolger, großer Bruder, besserer Begleiter ins Gespräch. Gerade auch, weil die Homepage-Idee Realität geworden war und wir merkten, dass wir uns Fotos und Videos nach den Reisen selbst immer wieder gern anschauten und auch Andere auf unsere Homepage aufmerksam wurden.

Nun haben wir die FZ1000 schon 3 Monate ausprobieren können, die erste größere Reise wird sie bald nach Madeira führen. Sicher gibt es mehr Vorteile der FZ1000, doch nicht alle sind für mich von Vorteil (bspw. die MP-Größe der Bilder). Bis dahin konnte ich aber schon sehr viele, für mich ausschlaggebende, Features erkennen, aber auch kleinere Mankos fielen auf, die alle bis jetzt akzeptabel sind. Hier eine ±Liste, wo nur die für mich wichtigen Dinge auffielen, geordnet nach Priorität.

+ doppelt so großer Sensor, 1 Zoll (13,2×8,8mm=116,06qmm) zu 1/2,3 Zoll (8,8×6,6mm=58,08qmm), so sind nun auch rauschfreiere Bilder ab ISO800 möglich
+automatischer Sucher, ein Sensor erkennt, ob man den Sucher nutzen will und schaltet von Display auf Sucher automatisch um und auch wieder zurück
+manueller Objektivring, mit dem man wie ein Profi per Hand den Zoom/Focus einstellen kann
+WLAN, sehr praktisch mit der App als Fernauslöser nutzbar, sogar der Zoom steuerbar
+4K Videos, aber aufgepasst, man braucht entsprechende Geräte zum abspielen, genug Power auf dem Rechner und eine spezielle SDHC mit hohen Übertragungsraten
+spürbar schneller einsatzbereit, ca. 1 Sekunde

-doppelter Preis, 300 Euro gegenüber 600 Euro- höheres Gewicht, 240gr schwerer
-weniger Zoom, nur noch 400mm anstelle 600mm (Maximum haben wir bei der FZ200 ehr nur als Fernglas genutzt, Fotoqualität war da bereits unter aller Sau)
-kürzere Akkulaufzeit, musste einen dritten Akku kaufen
-Deaktivierung des Bildstabilisators direkt ab Objektiv passiert häufig ungewollt (Ein kleines Tape hilft)
-Schnellwechselplatte des Stativs versperrt Akku/SD-Fach

Ach und wollt Ihr noch wissen, woran Ihr erkennt, dass Euch schleichend das Virus Fotografie gepackt habt? Ihr schaut Euch am Display nur noch die Bilder an, geknipst wird immer über den Sucher.

Reisestativ Mantona kaleido mini  Details und Beschreibung  zurück zur Liste

Yvonne meinte nur, als sie das Stativ das erste Mal sah, „Tickst Du jetzt völlig aus?“. Okay, wir müssen das Zeug immer noch selbst schleppen, aber es des öfteren Momente, wo ich mir ein sicheres Standbein gewünscht hätte. Wir hatten vorher nur so ein billiges Pseudo-Stativ, was aber bei jeder Bewegung in die Knie ging, entweder die Beine oder der nur mit Brachialkraft arretierte Kugelkopf. Ich suchte also nach einem gelungenen Mix aus Gewicht und Arbeitshöhe, Preis war erst einmal egal. Ich scheiterte bereits bei den Gewichten. Wenn sie dann mal leicht waren, kam das gleiche Problem wieder auf, dass sie dem Druck einer Fast-DSLR nicht gewachsen waren.

Dann stieß ich auf Mantona, von der Firma besitze ich bereits einen 360Grad Turnaround Kopf und kann nicht klagen. Bestellt, geliefert, ausgepackt und erst einmal enttäuscht. Wow, was ist denn das für ein Schlaggerät? Aber 725 Gramm sind halt ein 3/4kg, muss man so hinnehmen. Ich inspizierte es erst einmal, konnte mich aber mit dem Gewicht so gar nicht anfreunden. Wie ein kleiner Junge spielt ich an dem Teil herum und bemerkte durch Zufall, dass sich der Stativkopf abschrauben lässt. Krass, auf einmal war das eigentliche Stativ um Welten leichter. Allein der Stativkopf wiegt 300gr und somit das was ich auf Reisen nur brauche, nur 425gr. und somit völlig akzeptabel. Also das Teil behalten und weiter inspiziert, ausprobiert und getestet.

Da man die Schnellwechselplatte sowie so nur in Kombi mit dem Stativkopf nutzen kann, stört mich der Fakt nicht, aber sobald die Wechselplatte an der FZ1000 befestigt ist, kommt man an das Akku/SD-Fach nicht mehr heran. Außerdem gibt man mit der Stellschraube am Stativkopf nicht nur den Kugelkopf, sondern auch die 360 Graddrehung frei. Entweder geht die 360er Drehung zu schwer oder die Kamera gibt weg. Dazwischen gibt es nur einen minimalen Bereich, wo die Kugel arretiert und die 360er Drehung leichter geht. Ansonsten fiel das Kaleido nur positiv auf. Feste Standbeine, die stufenlos bis fast 50cm ausgefahren werden können, das macht eine Anpassung an das Gelände kinderleicht. Verarbeitung und Standhaftigkeit auch jenseits der 1kg Marke.

Therm-a-rest NeoAir X Therm Max  Details und Beschreibung  zurück zur Liste

Der erste Indoor Einsatz hat die Matte hinter sich und wurde von uns auf Herz und Nieren geprüft. Das Packmaß und das Gewicht ähnelt der X lite in etwa, nur hier und da ein paar Zentimeter mehr (ungefähr so groß wie ein halbes Maß Bier), 490gr schwer oder doch eher leicht. Im Lieferumfang ist ein Aufbewahrungs- und Pumpsack, sowie ein Repairkit enthalten. Der Pumpsack ist sehr nützlich, da man die Matte so mit trockener Luft und nicht mit feuchtem Atem befüllt. Mit dem beiliegenden ca. 10 Liter Pumpsack benötigt man ca.  6 volle Säcke, dann ist die Matte gut gefüllt. Dabei stülpt man eine fingergroße Weichgummiöffnung auf das Ventil. Anfangs muss man sich nicht um die entweichende Luft kümmern. Dabei ist es wichtig, den Sack immer voll auszufalten und dann ruckartig die Kordel zuziehen, so ist der Sack maximal mit Luft befüllt. Gegen Ende (die letzten 2-3 Füllungen) sollte man den Sack kurz nach der Ventilöffnung mit dem Fuß oder der Hand abschnüren, den Sack mit neuer Luft befüllen und dann weitermachen. Nachdem die letzte Füllung erledigt ist, Sack noch zuhalten und Ventil parallel zuschrauben, fertig.

Das Pendant zur X lite ist die X Therm, sprich abgerundete vier Ecken und taillierter Schnitt. Die Max ist rechteckig und nach vielen Meinungen von Benutzern sind hier die Klebenähte besser und haltbarer verarbeitet um auch tiefsten Temperaturen stand zu halten. Im Vergleich zur X lite raschelt die X therm auffällig lauter, was uns aber noch nie gestört hatte.

Der erste Liegetest hat begeistert. Den Schlafkomfort einer 6,3cm dicken Matte kennen wir bereits von der X lite, aber richtig beeindruckt waren wir sofort von der spürbaren Wärmereflexion. Keine Minute liegt man darauf und merkt wie es zwischen Matte und Körper warm wird. Nun sind wir gespannt auf den ersten Praxistest und werden dann auch wieder hier berichten.

Therm-a-rest Z Lite Sol Details und Beschreibung  zurück zur Liste

Warum noch zusätzlich eine konventionelle Schaumstoff-Isomatte, wenn man doch bereits eine X therm mit 5,7 R-Wert hat? Sollte doch genug warm halten, oder? Zwei Gründe gibt es, dafür sprechen. Im äußersten Notfall hätte man eine Ersatzmatte parat, wenn bei tiefste Kälte doch mal eine X therm Luft lässt. Das beiden X therms den Geist aufgeben, nein so pessimistisch sind wir dann doch nicht. Der wichtigere Grund liegt aber eher in der Benutzung tagsüber. Für Pausen im Schnee oder im Vorzelt hat man eine tolle Sitzunterlage, die schnell griffbereit ausgebreitet werden kann. Außerdem ist sie durch ihre Faltweise auch gut als erhöhter Sitz brauchbar, so dass man je 3 Segmente untereinander faltet und am Ende 4 Ebenen hat, die zusammen ca. 7 cm hoch sind. Für meine kälteempfindliche Frau wird die Z Lite sicher als Zusatzunterlage beim Schlaf dienen.

Für den Winter kann man sie ruhig dabei haben, aber im Sommer finde ich das sperrige Packmaß sehr hinderlich, da sind wir von unseren Neoairs verwöhnt, die im Rucksack verstaut werden können und nicht irgendwo außen rumbaumeln.

Lupine Piko RX Duo SC Details und Beschreibung  zurück zur Liste

Locker 2 Jahre war nun die Ledlenser ein treuer Begleiter und wird sie als Zweitlampe und zum Joggen sicher auch bleiben, aber für die Straße und die Wildnis war ich auf der Suche nach einer Waffe, aber ich konnte nicht ahnen, was da Lupine produziert. Auf den Preis dieser Lampen möchte ich hier nur insoweit eingehen, dass ich den hohen Kaufpreis nicht einerseits als Nachteil oder Minuspunkt deklariere, aber andererseits dann das Produkt kaufe. Wer Qualität will, muss auch den Preis dafür akzeptieren.

Ich halte das Modell Piko (neben der kleineren Neo) für die idealen Outdoor-Stirnlampen. Alle größeren Modelle sind zu schwer und die Lumendimensionen einfach nicht mehr notwendig und nur noch nice-to-have. Die Bauweise der Lupinen muss Einem gefallen, wer gern Lampe und Akku vereint haben möchte, für den ist Lupine sicher nichts. Die Modelle ähneln den frühen Grubenlampen, wo Akku am Hinterkopf und Lampe an der Stirn mit einem Kabel verbunden wird. Da für mich das Gewicht auf dem Kopf ausschlaggebend war, entschied ich mich gleich für das Piko Modell Duo SC, was bedeutet, dass man zwei kleine 2.000 mAh Akkus (SC = SmartCore) bekommt, welche leicht und kompakt sind und neben der 55gr leichten Lampe kaum spürbar am Kopf sitzt. Der Vorteil der SC Akkus sehe ich aber in der Ladestandanzeige, die gleichzeitig blinkend oder fix als Rücklicht optional genutzt werden kann. Gesamt wiegt die Stirnlampe mit Akku 180gr, dafür bekommt man aber 1500 Lumen. Das nenne ich einen Kompromiss.

Ich habe das Heavy Duty Stirnband als Option gewählt, da es einfach bequemer und sicherer sitzt. Zusätzlich habe ich mir noch den Rot- und Weißlichtdiffusor, Helm- und Lenkerhalterung sowie ein USB Ladeadapter geordert. So kann ich den Helm auch auf dem Rad im Alltag nutzen und mit dem USB Ladeadapter kann ich die Akkus auch über Powerbank oder Solarpanel laden. Die Lampe kommt in einem Softcase, wo Lampe, Akkus und Ladegerät separiert verstaut sind. Schon hier wird Einem klar, dass es sich um hohe Qualität handelt. Kritisch habe ich die Lampe, Akku und Zubehörteile betrachtet, aber keinen einzigen Verarbeitungsfehler gefunden. Perfektion auch im Detail. Das „R“ in der Lampenbeschreibung steht für Remote, was bedeutet, dass man die Lampe mit einem kleinen Bluetooth-Knöpfchen betätigen kann. Der Griff zur Lampe und das Rumfummeln vorm Gesicht entfällt. Diese kleine Fernbedienung kann man um den Finger und den Arm kletten, bei der Helmvariante gibt es einen Lenkerhalter dazu. Wird wohl noch mal nötig sein, aber vorerst kann man den Klett auch um den Lenker wickeln und direkt neben dem Griff platziert ist in Sekundenschnelle die Lampe an. In die verschiedenen Blickmodi muss ich mich erst noch reinfinden. Durch Betätigen und Halten des Lampenknopfes kann man Leuchtstufen (2,3 oder 4), Reihenfolge (von hell zu dunkel oder umgekehrt), Energiesparmodi und SOS Signale einstellen. Einfacher geht es mit der Lupine Control App, die via Bluetooth mit der Lampe kommuniziert. Jedoch bietet diese App keine zusätzlichen Funktionen, denn mit ihr kann man nur die Einstellungen ändern, die auch direkt an der Lampe per Knopfdruck einstellbar sind. Hier hätte ich gedacht und könnte mir dies als Verbesserung vorstellen, dass man per App die Leuchtstufen und -stärken komplett individuell einstellen kann (Beispiel: 3 Stufen 1, 5 und 10 Watt oder nur eine Stufe mit 2 Watt). Um Bluetooth Connect bei der Lampe zu aktivieren, muss man auch hier den Knopf so lange drücken bis er grün blinkt (ca. 14 Sekunden), dann erkennt die Lampe auch das Handy oder später vielleicht einen 2.Knopf. Einmal gekoppelt, erkennt er dann alle Geräte automatisch, wobei die Fernbedienung erst funktioniert, wenn die Lampe einmal am Lampenkopf eingeschaltet wurde. Leider konnte ich noch nicht das Intervall identifizieren, wo die Bluetooth Verbindung wieder in den Schlafmodus geht. Dauert aber schon eine Weile.

Lupine ist bekannt für seine leuchtstarken Lampen, wenn man zum Vergleich die Ledlenser mit 220 Lumen hinzuzieht, ist die Piko 7x stärker, was bedeutet, dass es unmöglich ist, in die Lampe bei voller Leistung rein zu schauen. Auch im 5W Modus blendet sie noch stark. Schon bei der ersten Nachtfahrt gestern gaben mir die Autofahrer Lichthupe, das soll was heißen. Besonders gefällt mir die Ausleuchtung auf bewaldeten Forstwegen. 10 Meter vor Einem wird der Weg extrem hell mit einem ca. 6m Kreis ausgeleuchtet, dann folgt ein weiterer Kreis, der etwas abgedunkelter den Waldrand und noch tiefer alles ausleuchtet. Die Piko wirft einen sehr klar definierten Lichtkegel auf den Weg. Nach einer halben Stunde bei 15 W/1500 Lumen war der Akku gleich mal bei 50%, aber auch 7W und 5W reichen noch aus und man kann so 2 bis 3 Std im Dunkeln unterwegs sein. Am oder im Zelt werden sicher die 0.3 Watt / 40 Lumen reichen, wo ein 2.0Ah Akku 47,5 Stunden halten soll. Es gibt noch einen 3-Stufen-Eco-Modus, der 7/2.5/0.3 Watt hat, diese Einstellung halte ich fürs zelten für sinnvoll. Wann braucht man da mal 15W? Während ich beim Radfahren beim Einschalten mit dem stärksten Licht beginne, würde ich auch hier beim Zelten die Option auf „Einschalten in Low-Modus“ umswitchen. 

Ein kleinen Wermutstropfen konnte ich jedoch schon vor dem Kauf erkennen: Die Lampe kann nicht mit normalen Akkus oder Batterien betrieben werden. Deshalb auch meine Entscheidung, eine Lampe mit zwei Akkus zu kaufen um genug Reserve zu haben. Mal sehen wie der Eindruck nach intensiveren Nutzen ausschaut.

Hilleberg Keron 4 GT Details und Beschreibung  zurück zur Liste

Was soll man bei dieser Marke noch sagen außer „Wow“ ? Gut, eine eierlegende Wollmilchsau ist auch das Zelt nicht, aber es kommt dem sehr nah. Ich weiß noch, als ich 1997 zum ersten Mal ein Hilleberg live am Kebnekaise sah. Von da an war im Globetrotter Katalog stets ein Eselsohr beim Keron 4GT und der Traum vom Besitz aber weit entfernt, da es die teuersten Zelte auf dem Markt sind. 2012 war es dann so weit, nach dem Familienzuwachs brauchten wir ein größeres Zelt und eine Herberge, die uns bedingungslos Schutz bieten sollte. Da Hilleberg keine Allroundmarke ist, die jeden erdenklichen Outdoorartikel anbietet, sondern ihr gesamtes Know-How in Zelte steckt, waren wir nun bereit, einen vierstelligen Betrag auszugeben.

Klar, es gibt kleinere und leichtere Zelte, aber keine sichereren. Jemand aus einem Forum meinte mal, dass ist eine „Burg“. Seitdem ist das Keron 4 GT ein treuer Begleiter. Wir sind sogar so beeindruckt von der Marke, dass wir uns als Alternative noch eine grüne , leichtere und kleinere Variante zulegen wollen. Kaitum oder Nallo, mal schauen.

Hilleberg Kaitum 3 Details und Beschreibung  zurück zur Liste

Tja, es ist nun das Kaitum geworden, allein die Belüftung und die Breite des Innenzeltes war das Argument. Dieses Mal in grün, damit wir endlich ein tarnähnliches Zelt haben um nicht immer gleich erkannt zu werden. Nun konnten wir es beim Eselritt in Frankreich zum ersten Mal testen. Da nicht gerade viel Regen runterkam, kann man zur Regentauglichkeit nicht viel sagen, dafür windete es ordentlich. Ich denke aber, dass auch das Kaitum dem Keron in nichts nachstehen wird, auch wenn hier das leichtere Kerlon1200 zum Einsatz kommt.

Auf die GT Version haben wir aus Gewichtsgründen verzichtet, was wir nicht bereuen, da wir dafür eine andere Option ausgemacht haben, wenn es mal nötig wird. In der größten Not, wenn man mal doch im Zelt kochen möchte, kann man die erste Reihe des Innenzeltes aushängen und hat so eine provisorische GT Apsis. Die beiden großen Lüfter sind überdimensionaler als beim Keron, haben aber kein Moskitoeinsatz. Bei ordentlichen Regen, kann es schon mal in die Lüfter rein regnen. Tipp: Man kann die biegsamen Lüfter einfach abflachen und links und rechts 10cm oberhalb einknicken. So ist der Lüfter flach und muss nicht verschlossen werden.

Was uns richtig toll am Kaitum gefällt ist die komplette Öffnung des Außenzeltes über die gesamte Breite. Wenn es nicht regnet, kann man so mit einem 180 Grad Blick nach außen einschlafen und wieder aufwachen. Das das Zelt symmetrisch geschnitten ist, sind beide Eingänge gleich groß und die Vorzeltbereiche ausreichend bemessen um Gepäck für 3 Erwachsene zu platzieren. Das Innenzelt ist gerade so für 3 Erwachsene ausreichend, wir nutzen es für 2 1/2 Personen und somit ist auch noch im Innenzelt Platz für Dies& Das.

Hilleberg Tarp UL 10  Details und Beschreibung  zurück zur Liste

Parallel zum Kaitum beschafften wir uns auch ein Tarp um somit einen Wetterschutz zu haben, da das Kaitum ja keine GT-Version mit Vorraum zum Kochen ist. Ein zweiter Gedanke machte aber daraus den Fakt „2 Fliegen mit einer Klappe schlagen“. Das Tarp soll, wird und hat mich auf meinen Solo-Radtouren begleitet um in den Alpen wild und minimalistisch zu zelten, daher auch das dezente grün und nicht das grelle Hilleberg-rot.

Was bedeuten UL10? UL steht für ultralight, weil nur aus Kerlon 1200 bestehend und die 10 für die ca. 10qm Fläche, weil 3.5 x 2.9m rechteckige Abmessung. Bedingt durch diese rechteckige Abmessung lässt es sich extrem einfach abspannen. Weitere Infos und Details gibt es in der Rubrik Outdoor Tipps, wo ich auf weitere Dinge wie Aufbau, Ausstattung und Tipps eingehen werde.

Chariot CX1 (Thule) Details und Beschreibung  zurück zur Liste

Über diesen Buggy könnten wir einen Roman schreiben. März 2012, Täve war mittlerweile 9 Monate, hatte ich lange Recherchen hinter mir, welches Gefährt denn für Täve das beste wäre. Immer wieder las ich was vom CX1. Die Preise für das Teil sogar gebraucht bei Ebay noch 900 bis 1000 Euro. Fast eine Wertanlage. Immer wieder suchte ich nach preiswerten Alternativen. Uns war aber auch klar, dass wir das Teil oft beanspruchen würden. Wir rangen uns dann durch und kauften das Komplettset bei Globetrotter. Auf einmal waren 1400 Euro weg, inkl. Raddeichsel Weber-E, Joggerrad und Stadträder. Seitdem wurde der Buggy viel bewegt. Täglicher Arbeitsweg von 30km, Wandertouren durch die Berge, Azoren, Island usw. Gut, er hat viele Macken, vieles, was man ändern könnte um ihn noch brauchbarer zu machen. Doch in all dieser Zeit hat er uns nie im Stich gelassen, vieles ließ sich selbst reparieren. Täve hat sich immer sicher drin wohl gefühlt und wettergeschützt. Wir waren auch froh, uns nur für die CX1 Variante entschieden zu haben, die nur Platz für ein Kind hat, aber agiler und sportlicher mit dem Rad zu fahren ist. Der CX2 ist deutlich breiter und passt durch die meisten Türrahmen nicht mehr durch. Nun haben wir ihn fast 3,5 Jahre intensiv genutzt und werden ihn leider Gottes in die Ecke stellen müssen, Täve ist zu groß. Ob wir ihn verkaufen, wissen wir noch nicht, denn er könnte uns durchaus für spätere Radtouren als Gepäckanhänger dienlich sein.

Deuter Kid Comfort III Details und Beschreibung  zurück zur Liste

Parallel zu ausgebauten Wegen brauchten wir natürlich auch einen Kindertransport für Wanderpfade oder wenn wir mit leichtem Gepäck unterwegs sind. Dazu schafften wir uns diese Trage an. Es sollte gleich die III sein, da hier der Sonnenschutz gleich in der Kraxe intergriert und der Kopfschutz höher gezogen ist. Auch hier nahm Täve gern Platz. Sogar bei stürmischen Regen unter dem separat erhältlichem Regenschutz fand er es gemütlich. Stauraum für Gepäck gibt es zwar, aber da bieten anderen Tragen sicher mehr. Da man immer eine bewegende Masse auf dem Rücken trug, war es für mich immer eine ungewohnte, leicht schaukelnde Gangart. Auch mit der Gewichtsverlagerung war das so eine Sache. Wir haben die Kraxe seltener genutzt, aber dort, wo sie im Einsatz war, war sie von Nöten und hat gute Dienste geleistet. Mittlerweile wiegt Täve 19kg und es ist grenzwertig. Es wird wohl auch das letzte Jahr gewesen sein, dass wir sie benutzt haben.

Bach Specialist 3 (FA) Details und Beschreibung  zurück zur Liste

Hier gilt das gleiche wie bei Hilleberg. Kaufe Dir ein Produkt bei denen, die sich damit auskennen, Ihr ganzes Know-How darauf ausrichten. Meine erste Kraxe war ein Deuter, nach einem gerissenen Schultergurt, mitten im Urlaub, wollte ich keine Experimente mehr machen. Da ich keine Außengestellsysteme wollte, aber diese die besten Schwerlasttransporte darstellten, stieß ich auf Bach, die Innengestellrücksäcke bis 30kg anboten. 1998 kaufte ich mir den Specialist 3 Classic, 85L Fassungsvermögen, alle Fächer ausgefahren sogar fast 100L. Mir gefiel das schlichte, die Konzentration auf das Nötigste. Das Innovativste jedoch war und ist das Deckelfach, das keine Verstellriemen hat, sondern seitlich durchgehende Riemen, die sich automatisch der Höhe der Kraxe anpassen. Nun ja, nach vielen Flügen, langen Wanderungen und Abschürfungen an Felsen hat das Teil die besten Jahre hinter sich. In Island bemerkte ich, dass ich durch das Cordura durchschauen konnte. 2015 war es so weit, Globetrotter hatte extra für mich ein Schnäppchen parat. Eigentlich wollte ich mich nach anderen Rucksäcken wir dem Fjällräven Kajka umschauen, aber immer wieder führten mich die Argumente Leichtigkeit, Belastbarkeit und Aussehen zu Bach. Es sollte wieder der Classic sein, aber das Angebot für den Specialist 3 FA war zu verlockend, also dann diese. FA steht für Front Access, somit kommt man durch einen großen u-förmig verlaufenden Frontreißverschluss auch an die unten im Rucksack befindlichen Sachen. Mittlerweile hat die Kraxe ihren ersten Praxistest im Schwarzwald bestanden und ihren guten Ruf verteidigt.

Lowe Alpine Cerre Torre 65:85 Details und Beschreibung  zurück zur Liste

Frauchen brauchte einen neuen Rucksack und bei dem Ceere Torre schlugen wir zu. Lowe Alpine ist bekannt für seine Rucksäcke. Da ich voll auf Bach abfahre, war ich gespannt, was Lowe so zu bieten hat. Und siehe da, tolle Verarbeitung, großer Front Access. Viele Taschen, viele Schlaufen und Befestigungsmöglichkeiten. Yvonne war sofort begeistert und er saß sofort wie angegossen. Er lässt sich von 65 bis auf 85 Liter super erweitern und auch super mit den Bändern komprimieren. Weitere Erfahrungswerte werden hier folgen.

Ortlieb MountainX 31 Details und Beschreibung  zurück zur Liste

Wir waren auf der Suche nach einem Tagesrucksack für unsere Wandertouren und sind nun bei den Radrucksäcken fündig geworden. Warum? Weil Der MountainX als Gesamtpaket wirklich passt, die Größe ein richtig gutes Mittelmaß zwischen nichts und Trekkingrucksack darstellt und wie gewohnt das Ortlieb-Teil auch ohne Regenhülle wasserdicht ist.

Was uns besonders an ihm gefällt und welche Details echt überzeugen?
1. Der mittig teilbare Rucksack (für unsere Touren wichtig- unten Lebensmittel- oben Wertsachen) So kommt man an beide Sachen super ran ohne wühlen oder ausräumen zu müssen. UND der fette 1.5cm hohe sehr robuste Reißverschluss funktioniert super. In manchen Rezensionen liest man von „der klemmt, ist schwergängig“. Das Teil soll ja halten und man muss kräftiger daran ziehen, aber dafür wird das Teil auch ein Leben lang halten.
2. Trinkanschluss wasserdicht, Tasche für Camel Bag am Rücken geht durch beide Räume durch. Der Mittelboden hat unten zwei Werttaschen dran, oben im Fach auch eine Werttasche.
3. Am Hüftgurt zwei kleine Taschen, den Hüftgurt kann man abnehmen, da er nur an zwei Schrauben fixiert ist. Dicke 2cm fette Rückenpolster, Brustgurt mit Trillerpfeife
4. Das graue Teil zum befestigen des Helmes ist gleichzeitig eine wasserdichte Tasche, in die Geld, ein Pass etc. reinpasst.

Was verbesserungswürdig ist/wäre?
1. Der Zwischenboden wird weder per Reißverschluss oder Klett fixiert, sondern mit 6 Schlaufenhaken.
Kleinteile, die also ins obere Fach geschmissen werden, landen irgendwann im unteren Teil. Wir werden uns Abhilfe schaffen und alles, was ins obere Fach kommen soll vorher in einen Beutel tun
2. Der Rollverschluss lässt sich nicht oben fixieren wie man es von den Radtaschen gewohnt ist, sondern kann nur an den Seitenteilen arretiert werden. Etwas fummelig in der Bedienung. Warum hat man am Verschluss kein Schnallenpaar angebracht und an den Seiten dann die Gegenstücke? So hätte man zwei Optionen, die Tasche zu verschließen. Ich bin stark am überlegen, eine Naht zu öffnen und die Schnallen zu tauschen, Garantie hin oder her. Aber alle meine Ortlieb-Produkte scheinen eh unkaputtbar zu sein.

Alles in Allem weiter zu empfehlen, Nicht perfekt, aber nahezu.

Ajungilak Alpine 3 Seasons Details und Beschreibung  zurück zur Liste

Hier wollten wir uns auch wieder auf den Namen verlassen. Der norwegische Schlafsackhersteller gehört aber mittlerweile zur Mammut Group. Ob die früher besser waren, keine Ahnung. Begeistert sind wir vom geringen Packmaß und dem Gewicht. Mit knapp unter 1000 Gramm ein Leichtgewicht und gut komprimiert so groß wie ein Handball. Dafür sorgen die mitgelieferten Kompressionssäcke. Ausreichend für Spätfrühling, Sommer und Frühherbst, aber mehr nicht. Bei Temperaturen unter Null braucht man entweder ein Fleece-Inlet oder einen wärmeren Schlafsack.Der Name ist aber verwirrend. Im alpinen Gelände hat dieses Teil sicher nichts zu suchen. Da kann er schnell mal an seine Grenzen geraden und die Nacht wird zur Zitterpartie.

Western Mountaineering Antelope MF Details und Beschreibung  zurück zur Liste

Eigentlich mein Favorit gewesen, beharrte Yvonne auf dieses Modell, während ich mich für den ME Snowline SL entschied. Ob nun der eine oder andere der bessere ist, wird sich noch zeigen. Ich denke aber, dass beide Produkte keine Wünsche offen lassen. WM fertigt seine Schlafsäcke in den USA und hat sich auf die Übernachtungstüten spezialisiert. Das merkt man gleich, wenn man das Teil das erste Mal in der Hand hält. Rundum 1A spürbare Qualität. Er hat 70g weniger Daunen (735gr), bauscht aber bei gleichem 850er cuin-Wert wesentlich besser auf als der ME Snowline SL. Lässt sich dafür aber auch schwerer komprimieren und im Lieferumfang ist nur ein normaler Packsack ohne Kompressionsmöglichkeit enthalten. Da man bei WM aufs Gewicht achtet, wird viel mit dünnen Klettverschlüssen gearbeitet. Mal schauen, wie lange das hält. Temperatur-technisch sind wir nun gut gewappnet. Beide Daunenmodelle gehen bis -17 Grad, im Extremfall bis -38 Grad. Gut, wenn man Puffer hat. Beim ersten Test im Schwarzwald, mag es gegen Null Grad gewesen sein, fühlte sich Yvonne pudelwohl drin. „Ein wolliges, sicheres Gefühl umgibt einen“, seufzte sie und war eingeschlafen.

Mountain Equipment Snowline SL Details und Beschreibung  zurück zur Liste

Nachdem wir wussten, dass der Ajungilak nur bedingt unter Null brauchbar ist, mussten irgendwann und am besten vorm Alaskatrip wärmere Säcke her. Kunstfaser ist schwer, wärmt aber noch bei Nässe. Daune ist leicht, aber bei Nässe  unbrauchbar. Daher war ich immer ein Verfechter der Kunstfaser. Will man aber den Bereich um -10 bis -15 Grad abdecken, kommt man um Daune nicht mehr drumherum. Kunstfaser wiegt da bereits über 2kg, also durfte es nun auch Daune sein. Mittlerweile werden die hochwertigen Säcke mit einer Imprägnierung vor Feuchtigkeit geschützt, so auch die beiden Modelle Antelope und Snowline. Gut, der Preis bei beiden war erst einmal schmerzhaft, aber wenn man dann die Leichtgewichte um 1200/ 1300gr in den Händen hält, ist man hin und weg.

Dann hatte mich mal wieder Globetrotter mit einem Schnäppchen geködert. Für 750 Euro wäre er mir zu teuer gewesen, da wäre der WM die bessere Wahl gewesen. Ich nutzte aber die Chance und bin durchaus begeistert von dem Teil. Obwohl ME eine dieser Allroundmarken ist, besticht der Snowline durch seine Durchdachtheit. Reißverschlusseinklemmschutz, Druckknöpfe anstelle Klettverschluss, elastische Nähte. Der erste Test im Schwarzwald fiel positiv aus. Ich nutzte ihn sogar nur als Decke, eingschlossen wäre es zu einem Saunagang ausgeartet. Der Packsack ist ein Rollsack, der sich super komprimieren lässt.

Achtung! Es gibt auch einen günstigen Snowline ohne den Zusatz SL, der nach meiner Vermutung für SuperLight steht. Die normalen SL wiegen nämlich 1500 Gramm und haben nur 750er Daune (800gr), sprich man versucht hier mit etwas schlechtere Daune (Qualität), dafür aber mehr davon (Quantität). So resultiert das höhere Gewicht. Am Ende kommen beide Exemplare aber mit – 17Grad im Komfortbereich klar.

 

Deuter Starlight EXP Details und Beschreibung  zurück zur Liste

Während Täve die Arachnophobie von seiner Mutter geerbt hat, beschenkte ihn sein Vater mit einer internen Körperheizung. Klar, haben wir überlegt, auch für Täve einen Daunenschlafsack zu besorgen. Leider gibt es wenige mitwachsende Modelle, also wollen wir es erst einmal weiterhin mit dem Starlight probieren. Weder in Island bei unter Null, noch jetzt im Schwarzwald hat er gefroren. Der Typ meinte sogar, seinen Pullover ausziehen zu müssen. Er schlief nur im T-Shirt ein. Ein Zeichen dafür, wie gut der Starlight die Kleinen wärmt. Klar, er wiegt viel, aber er verrichtet seinen Dienst auch jenseits der angegebenen 8 Grad.  Kälteempfinden ist nun mal subjektiv. Für Täve ist dieser Sack der ideale Begleiter.

Mckinley Fleece und Meru Bilbao Fleece Meru Details und Beschreibung  McKinley Details und Beschreibung  zurück zur Liste

Viele Worte will ich hier nicht dazu verlieren. Bei so einem Produkt kann man nicht viel falsch oder richtig machen.Sie tuen ihren Dienst, schützen den Schlafsack zum einen von innen vor Körperschweiß und können locker noch einmal die Temperaturgrenze um weitere 5 Grad herabsetzen. Außerdem eignen sich die Teile auch gut als Hüttenschlafsack.

Therm-a-rest Neoair x-lite und ProLite  (Therm-a-rest Trekker Chairs) X-Lite Details und Beschreibung  ProLite Details und Beschreibung  zurück zur Liste

Nachdem ich immer auf die Evazote gebaut hatte, da sie halt unverwüstlich sind, traute ich mich vor ein paar Jahren an die ProLite ran. Ich war ein wenig skeptisch wie lange die Luft auch drin bleiben würde. Irgendwann flogen mal ein paar Funken drauf, dann wars aus. Ich sendete die Matte ein und bekam sie repariert für 20 Euro zurück. Seitdem hält sie, wenn man ein wenig achtsam ist, wo man sie hinlegt und spitze Gegenstände meidet. Der Schlafkomfort war für damalige Verhältnisse besser als bei den Evazotte Teilen. Dazu kam noch das wesentlich geringere Packmaß (wie ein Maßkrug) und das Gewicht um  die 500gr.

Es geht aber immer leichter und besser. Die Superlative erreichten wir nun mit der Neoair x-lite. Seit Island sind wir begeistert von den Teilen. Für 150 Euro sicher kein Schnäppchen, aber eine Errungenschaft in Sachen Schlafkomfort. Satte 5,1cm Dicke und eine Konstruktion wie eine Art Luftmatratze verschaffen uns seitdem komfortable Nächte. Mit nur 350gr Gewicht und die Größe einer Cola Dose ein Winzling im Rucksack. Ob man nun den Pumpsack braucht oder nicht, muss Jeder selbst wissen. Wir haben noch die Luft fürs Aufblasen. Naja und wenn das immer wieder hoch diskutierte Rascheln stört, der sollte einfach mal 10km und 1000hm mehr am Tag laufen. Spätestens dann ist einem das Geräusch egal. Uns stört es nicht bzw. bekommen wir es gar nicht mit.

Update 2016: Nachdem wir nun vor Kirgistan für Täve auch eine Neoair gekauft hatten (Was soll der Geiz?) waren wir von dem aktuellen Modell in marigold sehr enttäuscht. Täve rutschte permanent von der Matte herunter. Die Oberfläche ist glatt, die Flache aufgepresste Hand rutscht förmlich weg. Unsere Matten von 2013 in radiant yellow dagegen haben eine stumpfe Oberfläche, die fast als leicht klebrig zu betrachten ist. Also Hände weg von den aktuellen Modellen. Wir haben dieses reklamiert und noch eine der wenigen Vormodelle ergattert.

Optimus Polaris Details und Beschreibung  zurück zur Liste

Beim Händler meines Vertrauens waren mal wieder SALE- Shopping angesagt. Da dieser Kocher immer wieder als DER Kocher verschrien ist, schlug ich zu. Noch nicht final, ich wollte ihn erst einmal in Augenschein nehmen und dann entscheiden. „2.5 Minuten“ schrie ich durchs Haus als ein Liter Wasser nach dieser Rekordzeit kochte. Ich war total begeistert. Allein dieser Fakt war für mich nun kaufentscheidend. Weiteres dazu findet Ihr in der Rubrik Alles rund um Kocher. Dieser Kocher wird auf jeden Fall in unseren Besitz übergehen und unsere Kochersammlung erweitern. Der Kocher ist wohl nicht die eierlegende Wollmilchsau, aber kommt dem schon sehr nahe. Das Prellblech oder ein Regler an der Gaskartusche würden Sinn machen, aber beeinträchtigen ja nicht die Funktionsweise. Absolute Kaufempfehlung.

MSR Mirco Rocket Details und Beschreibung  zurück zur Liste

Diese Anschaffung war zweckgebunden im Hawaii Urlaub nötig geworden, weil es nichts besseres gab. Ich wäre sonst nie auf die Idee gekommen, mich mit Gas anzufreunden. So ist es nun aber positiv verlaufen und sehe darin sogar Vorteile, dass ich mir auch gleich noch eine Gaslampe zugelegt habe, die im Winter ja auch eine Wärmequelle darstellt. Aber zum Kocher. Im Vergleich zu etwas preiswerteren Rocket Pocket ist die Micro Rocket dem Namen nach noch kleiner und leichter, die drei Auflagearme lassen sich einklappen und so passt der Brenner samt Pizozünder in eine ca. 8cm hohe Plastikbox.

Kurz gesagt: Absolute Kaufempfehlung für kurze Touren oder Touren, wo der Kartuschennachschub gesichert ist. Weitere Details zum Kocher und ein kleinen Test findest Du auch in der Rubrik Alles rund um Kocher

MSR Dragonfly Details und Beschreibung  zurück zur Liste

Nachdem mein erster Kocher nach dem ersten Schwedenurlaub gleich versagte, kaufte ich mir damals den sündhaft teureren MSR XGK, der mich seit ’97 auf meinen Touren begleitete. 2010 stand ich dann im Algonquin NP im Store vor einem MSR Dragonfly. Da MSR aus den USA kommt, waren die Preise echt okay, ich schnappte zu. Der XGK funktioniert immer noch, aber verstaubt mittlerweile, da er ein großes Manko hat: Er kann entweder voll Power oder aus, dazwischen gibts nichts.

Der Dragonfly dagegen wurde mit einer Feinjustierung ausgestattet und erlaubt so von Sparflamme bis Kraftwerk alles. Er steht dem XGK in Sachen Leistung in nichts nach, bringt aber noch weitere Vorteile mit sich. Durch seine ausklappbaren Standfüße, daher auch der Name Dragonfly, steht er auf jedem noch so hügligem Untergrund und hält alle Topfgrößen sicher. Das Vorheizen geht schnell und sauber. Haupthahn an der Flasche voll öffnen, dann Feinhahn am Kocher öffnen. Warten bis der Flammenteller nass ist, Feinhahn schließen, Benzin anzünden. In einer halben Minute ist er startklar und verrichtet seine Dienste ohne Unterbrechungen. Ab und an mal bisschen rütteln und die Schütteldüse reinigt sich von selbst. Der MSR Windschutz ist faltbar und hält lange, aber nicht ewig. Hier musste nach 3 Jahren ein neuer her, aber der Kocher, der auch andere Sachen wie Diesel verbrennt, arbeitet unf arbeitet. Ein kleines Manko gibts jedoch und zwar der Lederlappen in der Pumpe, der den Druck in der Flasche aufbauen soll. Dieser „nuddelt“ ab und an aus und man muss ihn wieder in die richtige Form biegen. Aber halb so wild. Das tolle an dem Kocher ist, dass man fast jedes Teil reparieren oder austauschen kann. Ein Richtwert zum Verbrauch. Eine 1.5 L Flasche hält eine Woche zum Zubereiten von Mahlzeiten und Wasser bei Nutzung am Morgen, zum Mittag und am Abend.

Unterm Strich eine absolute Kaufempfehlung, wobei Primus und Optimus auch geile Teile haben. Bei einem Neukauf würde mir die Entscheidung sicher schwerer fallen als damals, aber der Dragonfly nimmt uns die Entscheidung ja ab, er will ja nie in Rente gehen.

Solo Stove Titan Details und Beschreibung  zurück zur Liste

Also diese Neuanschaffung ist durch und durch das beste Outdoorprodukt, was ich seit langen in der Hand gehalten habe. Gut, man kann bei so einem Teil auch nicht viel falsch machen, schließlich basteln sich Einige ihren eigenen Holzkocher aus Ikea Sortiment. Ich war da nicht nur zu faul, sondern auch kaufsüchtig. Außerdem sollte der sogenannte „Hobo“ auch ein wenig als Lagerfeuer für den Balkon zweckentfremdet werden. Warum also meine so durchweg positive Meinung?

Von vorn. Wir haben uns für den größeren Titan entschieden, der ca. 5cm höher als das Original ist. Titan ist das gar nix. Ist reinstes Edelstahl. Die Größe hat den Vorteil, dass man auch größere Holzstücke in den Schlund geben kann und nicht in noch kürzeren Intervallen nachfeuern muss als ohnehin schon. Der Aufsatz lässt sich platzsparend umgekehrt im Kocher verstauen. Drin haben außerdem noch ein Feuerzeug und ggf. Anzündhilfen oder auch Spiritusaufsatz Platz. Mit letzterem funktioniert das Teil nämlich auch. Das Anzünden empfiehlt sich mit Anzündwolle o.ä. außer man will im Kreis vieler Outdoorer einen auf cool machen, dann gern mit Birkenrinde und Lupe. Schnell gewinnt der Hobo an Fahrt. Am Anfang raucht es ein wenig und meist auch dann wieder , wenn die Flamme kleiner wird, aber bei ordentlicher Hitze und Flamme hat man ein rauchfreies, kleines und vor allem auch wärmendes und kontrollierbares Lagerfeuerchen, dass man nun zum Kochen nutzen kann. Dieser Holzvergaser ist zwar doppelwandig, aber lässt sich bei Betriebstemperatur nicht mehr anfassen. Also nicht unbedingt auf Materialen abstellen, die ab 100 Grad schmelzen könnten. Umstellen lässt sich der Hobo aber mit einer Topfkralle. Das wird notwendig, wenn man den Hobo mit ins Zelt nehmen will um die Restwärme zu nutzen. Auch dafür wurde der Hobo angeschafft.

Zum Anfeuern empfiehlt es sich, vorab Holzstücke von max. 10 besser 5 cm Länge und unterschiedlichster Dicke bis max. 1cm vorzubereiten, die man dann in regelmäßigen Abständen einwirft. Der Einwurfschlitz bei platziertem Topf ist klein, aber es passt schon. Am Ende der Kochshow bleibt schnell nur noch wenig Asche übrig, die man dann ausschütten kann und fertig ist der Hobo zum einpacken.

Die für uns zu vernachlässigenden Nachteile sind das kontinuierliche Befeuern, die verrusten Töpfe, die schlechte Dosierbarkeit und die Notwendigkeit von trockenem Holz. Die Vorteile sind für uns eher das Maß: kostenfrei und unbegrenzt Holz als Brennstoff, Lagerfeuerstimmung und wollige Wärme. Also kauft Euch ein Hobo oder baut Euch auch gern einen, aber die Idee ist genial.

Weitere Infos findest Du auch unter der Rubrik Alles rund um Kocher

Töpfe, Besteck & Co ETA Töpfe Details und Beschreibung  LMF Pvc Details und Beschreibung  LMF Titan Details und Beschreibung  zurück zur Liste

2015 widmete ich mich der Rundumerneuerung unseres Koch- und Essgeschirrs. Wir hatten alte Meru Edelstahltöpfe und ineinander steckbares Bundeswehrbesteck. Alles nicht schlecht, aber schwer und ausgedient. Das nur kurze genutzte Geschirr wie Eta Primetech Power Topf, Kettle Litech, Kaffeefilter und Titanbesteck wurden uns in den USA aus dem Gepäck von der TSA entnommen.

Da uns die Eta Töpfe begeistert haben und die in den drei verschiedenen Größen 1L, 1.8L und 3L auch ineinander stapelbar sind, haben wir uns nun alle drei Größen zugelegt, zusammen zwar 140 Euro, aber die Qualität, Lieferumfang und Funktionalität sind uns das Geld wert und zudem auch leicht, denn wenn man den 1L und 1.8L Topf zusammen nutzt, kommt man auf 650gr. Bei Titan käme man auch 450 bis 500gr, also ein guter Wert.

Die Töpfe sind antihaftbeschichtet und nichts backt mehr an, wirklich nichts mehr. Nur beim Säubern der Töpfe sollte man zukünftig auf Stahlwolle verzichten. Der alte Nachteil der einklappbaren Griffe wurde bei den neuen Modellen beseitigt. Der rote Gummi wurde über den gesamten Griff gezogen und somit läuft man nicht mehr Gefahr, dass sie aus der Verankerung rutschen. Bei jedem Topfset ist eine Plastikschüssel und ein Plastikdeckel mit Abguss enthalten. Wir haben ergo nun 3 Eta Töpfe, 3 Schüsseln und 3 Deckeln in unterschiedlicher Größe. Somit können wir auch hier gut variieren. Das tolle an den ETA Power Töpfen sind die Lamellen am Topfboden. Die schaffen es, dass ein Liter Wasser nicht bei 5 Minuten, sondern bei 3.5 Minuten kocht (selbst gemessen!)

Auf die Kaffee-Brühoption haben wir somit verzichtet und kochen den Kaffee zukünftig direkt im Topf als türkischen Kaffee und gießen diesen dann durch ein kleines Teesieb in die Tasse, kommt also aufs gleiche raus, dass man krümelfrei Kaffee genießen kann.

Ob wir uns noch eine Pfanne besorgen, steht in den Sternen. Wir glauben, dass die Töpfe auch gut zum Anbraten geeignet sind. Nur bei Pfannkuchen oder Omelett hätte man aufgrund des hohen Topfrandes beim Wenden ein Problem. Aber wir essen ja eigentlich immer nur Nudeln 🙂 .

Das teuer und leicht nicht immer super und genial bedeuten wurde uns beim Besteck bewusst. Wir haben uns parallel zum Topfset das klappbare Esbit Titanbesteck mit zugelegt. Na, klingt wirklich toll oder? Sieht so gar auch toll aus, ABER wir dachten, dass „klappbar“ lässt sich vermeiden, wenn man das Besteck benutzen möchte. Die Arretierung ist ein Lacher, mir würden auf Anhieb 5 Möglichkeiten einfallen, es anders zu lösen um dann mit dem Löffel ein Schwein anzuheben. Aber auch hier saßen Erfinder wieder am Reißbrett und Keiner hats ausprobiert. Beim Essen mag die Schiebearretierung noch halten, rührt man aber einen Nudeltopf um, wo nun mal mehr Widerstand ist, knickt das Besteck stets ein. Ich bin nun dabei, die Arretierung und den Drahtgrif zu überarbeiten. Danach sollte es dann funktionieren, aber bei 12 Euro pro Besteckteil kann ich Perfektion erwarten, nicht mehr und nicht weniger.

Da uns auch dieses Titanbesteck geklaut wurde, haben wir uns nun die praktischen Göffel (Gabel/Löffel) / Spork (Spoon/Fork) von Light my fire. An dem einen Ende ist eine Gabel mit einer kleinen, eher nutzlosen Zahnung und am anderen Ende ein Löffel. Sie gibt sie in unterschiedlichen Farben, sind sehr flexibel und der Löffel hat eine tolle Mundform. Einziger Nachteil: Das Plastik ist uns bei einer Spork beim Umrühren am Topfboden bereits angebrannt. Daher haben wir uns von dieser Spork eine dritte Titan Spork besorgt, die zusätzlich zum Umrühren dienen soll.

Außerdem nutzen wir viele Weithals Behälter, meist eckige, da diese sich besser und effektiver verstauen lassen und große, gute befüllbare Öffnungen haben, die wirklich 100%ig dicht schließen. Als Becher nutzen wir aktuell die Meru Edelstahlbecher mit Faltgriff.Dazu kommt ein Opinel Messer, ein kleiner Quirl, eine Tropfkralle und ein Schwamm sowie ein Handtuch und fertig ist unsere Reiseküche. All das wird in den Töpfen verstaut und verpackt.

Wasserfilter Sawyer Mini Details und Beschreibung  zurück zur Liste

Dieses kleine Wunderwerk haben wir uns 2014 für Hawaii zugelegt, da es dort Leptospira Bakterien gibt, die 0,0001mm groß sind, aber Katadyn nur Filter bis 0,0002mm baut. Auf Nachfrage bei Katadyn wurde mir das bestätigt und eine Nachbehandlung mit Tabletten empfohlen. Da wir den leicht chlorigen Geschmack nicht mögen, machte ich mich auf die Suche. Parallel zum Katadyn wird ja auch immer MSR hoch angepriesen, aber beide Firmen waren nicht wirklich die eierlegende Wollmichsau. Dann stieß ich auf den Sawyer Filter und war von den theoretischen Werten begeistert:  65gr leicht, Kapazität bis 375000 Liter, 1.7l/ min, die Porengröße von 0,0001 mm sowie der unschlagbare Preis von 35 Euro. Ich riskierte es und nahm den Saywer mit nach Hawaii. Der Katadyn hat mich zur Genüge im Stich gelassen, viel mehr konnte also nicht passieren. Im Lieferumfang des Filters ist auch ein 500ml kleiner Quetschbeutel enthalten, mit dem man mit Druck das Wasser durch den Filter jagen kann. Nur sollte man nicht zu toll drücken, das könnte dem Filter schaden. Der Filter kann auch auf handelsübliche PET Flaschen geschraubt werden, wobei angeblich nicht alle Flaschen passen sollen. Jedenfalls erlaubt dieser Schraubverschluss, dass man den Filter direkt an einen Wassersack von Ortlieb schrauben kann. Wir haben den Rollsack von Ortlieb entschieden, weil er zwei Vorteile mit sich bringt: Schnelles befüllen, indem man den Sack einfach durch den Fluss zieht und schon ist er voll. Der weitere Vorteil ist der flache runde Boden, so dass der Filter gerade nach unten hängt und im Sack eine Art Vorfilter eingebaut werden kann. Wie dieser aussieht?

Man teilt einfach das mitgelieferte Trinkröhrchen in zwei gleiche Hälften, die eine dient weiterhin als Trinkhalm, die andere Hälfte wird auf die Seite des Filters gesteckt, die im Wassersack liegt. Hängt nun der Wassersack ein paar Minuten ruhig am Baum, haben sich die Schwebeteilchen auf dem Boden des Sackes abgesetzt und das zu filternde Wasser wird ca. 10cm oberhalb angesaugt. Außen am Filter habe ich einen ausgedienten Trinkschlauch von Camelbag angeschlossen und am Ende des Schlauches befindet sich das ehemalige Mundstück mit gelben Verschluss. So kann ich den Durchfluss stoppen, wenn kein sauberes Wasser benötigt wird. Siehe auch Bild rechts. Der Ortlieb Wassersack hat noch zwei weitere große Vorteile. Mit dem Duschaufsatz ist in dem 10 Liter Sack genügend Platz um sich auch mal genüsslich zu duschen und ordentlich innen trockengelegt dient der Sack auch optimal als Stausack, der nach außen hin auch wasserdicht ist.

Wasserfilter Sawyer Squeeze Details und Beschreibung  zurück zur Liste

Kurz gesagt, der Squeeze ist der großer Bruder vom Mini. Was aber macht den Unterschied aus und warum haben wir uns noch einen von Sawyer zugelegt. Erst einmal sind wir mit dem Mini zufrieden, dass zeigt die Qualität von Sawyer. Der Mini ist jedoch für drei Personen ziemlich klein bemessen. Damit verbunden tröpfelt aufgrund der Gravitation das Wasser nur so durch den Schlauch, während beim Squeeze eine regelrechter Strahl fließt. Gerade wenn es mal schnell gehen soll (in der Pause den Camlebak auffüllen), dann kann das Tröpfeln des Mini’s schon mal hypnotisierend wirken.

Daher legten wir uns den Squeeze zu. Er ist zwar 34 Gramm mehr, ist ca. 20 Euro teurer und 3cm länger, dafür überzeugt er aber mit anderen Werten: Er hat die 10-fache Gesamtleistung (3,8 Mio Liter) und eine 2.5fach höhere Durchflussrate (0,5L/min). Diese 3,8 Mio Liter klingen illusorisch, ich könnte bis an mein Lebensende damit jeden Tag 200 Liter Wasser filtern. Doch Sawyer gibt auf diese Zahl eine lebenslange Garantie , also sind sie sich ziemlich sicher, was diese Zahl anbelangt.

Es gibt viele Pakete/Systeme mit dem Squeeze zu kaufen, das von mir empfohlene Grundpaket SP129 besteht aus dem Filter, einem Trinkröhrchen, eine Reinigungsspritze und einem 1L Beutel reicht grundlegend aus. Das SP131-Paket hat zwei weitere Beutel 0.5 und 2 Liter. Komplexe Filtersysteme wie das SP181 gibt es aber auch.

Der Mini wird zukünftig als Notfilter oder als 1-Mann-Filter in Frage kommen. Sind wir aber zu Dritt unterwegs, wird der Squeeze die erste Wahl sein. Nach dem Einsatz auf Madeira und nun auch auf Reunion/ Mauritius sind wir restlos begeistert von dem Squeeze. Mit eine kleinen Modifikation in Kombi mit dem Wassersack lässt sich nun auch leicht zwischen gefilterten und ungefilterten Wasser switchen. Zum Filtern wird der kurzer Schlauch in den Schraubverschluss gesteckt, wenn es ans Abwaschen geht, nutzen wir ungefiltertes Wasser. Dazu wird der Schlauch einfach raus gezogen fertig! Vorher musste man immer den Squeez auf den Wassersack schrauben, ihn dann entweder dort immer belassen oder aufwändig wieder wechseln.

Außerdem stellte ich durch einen dummen Zufall fest, dass man den Squeeze auseinander bauen und so besser reinigen kann als nur mit der Spritze und dem Gegenspülen. Der Mini dagegen scheint mir hier fest verschweißt zu sein, beim Squeeze kann man die Filterpatrone entnehmen, Dichtungsringe und Kammern säubern. Toll!

 

Wasserfilter Katadyn Vario Details und Beschreibung  zurück zur Liste

Darf ich über den Filter herziehen? Ja, denn er hat mich stets im Stich gelassen, war schnell verstopft, musste repariert werden, ist schwer, groß und die Ersatzteile teuer. Wenn das Schweizer Qualität ist, dann überzeugt mich diese keinesfalls. Beim Filtern von klaren Leitungswasser zu Hause funktionierte er, aber wenn ich daran denke, welches Wasser wir auf Hawaii mit dem Sawyer gefiltert haben, da hätte der Vario kapituliert. Ich habe ihn nun verkauft und während sich MSR und Katadyn Verfechter weiter darüber streiten, welches Filtersystem das bessere ist, habe ich mit dem Sawyer meinen Spaß.

Camelbak Antidote Quick Link Details und Beschreibung  zurück zur Liste

Wenn man etwas ein zweites Mal kauft, muss man einfach überzeugt sein, oder? Irgendwie haben wir unseren ersten Sack verlegt und für Island musste ein neuer her. Wir nutzen diesen aber auch auf Eintagestouren in der Umgebung. Ich kann es nicht verstehen, warum man beim Wandern immer noch mit Trinkflaschen rumhandiert. Erstens ist es umständlich, man trinkt unregelmäßiger und kann weniger mitnehmen. Bei einem Trinkrucksack hat man 3L zur Verfügung und kann beim Laufen immer mal wieder zwischendurch kleinere Schlücke nehmen. Er ist leicht durch seine faustgroße Öffnung zu reinigen, der Schlauch ist mit einem Klick leicht vom Sack trennbar und obwohl das Mundstück wirklich 100%ig dicht ist, gibts eine 2.manuelle Verriegelung. Einziger Nachteil, der aber nicht kaufentscheidend ist: Ist der Sack im Rucksack hat man einen schlechten Überblick über die Reserven. Also bei jeder Pause prüfen, ob ein Auffüllen notwendig ist. Wir mussten unzählige Male die Erfahrung machen, dass der Sack alle war und wir 30 Minuten vorher an einer Quelle vorbeigelaufen sind. Ärgerlich.

Primus Mirco Laterne Gas Details und Beschreibung  zurück zur Liste

Die war auch mal wieder im Sale und da ich nun Kartuschen zu Hause hatte und ein erstes Winterzelten geplant war, griff ich zu. Diese Lampe ist ja am Ende kein reines Outdoorprodukt, sondern macht sich auch gut am Abend auf der Terrasse. Die Lampe kommt in einer stabilen Plastikbox, wo auch der Glasleuchtkorpus sicher geschützt ist. Die Lampe kann man an einem langen Draht mit Haken gut überall aufhängen, auch mit genügend Abstand um nicht das Zelt abzufackeln. Den Glühstrumpf betriebsbereit zu bekommen, ist beim ersten Mal eine Wissenschaft für sich, beim zweiten Mal sieht es schon besser aus. Am besten gleich ein Ersatzset mit ordern. Keine Ahnung, wie lange so ein Glühstrumpf hält. Man zieht in über den Brennerkolben, versucht in in eine runde Form zu geben und zündet ihn mit einem Feuerzeug an, dabei darf kein Gas strömen. Wenn der Strumpf komplett abgebrannt ist, kann es losgehen. Glaskorpus überstülpen, den Strumpf nie anfassen. Pizozünder an der Seite drücken, langsam dabei Gas aufdrehen und schon leuchtet der Strumpf. Das Leuchtergebnis hängt von der Rundung des Strumpfes ab. Mein erster Versuch sah schrecklich aus, der zweite umso perfekter. Die Lampe rauscht leise, aber hörbar dahin und erzeugt ordentlich Wärme. Also für kalte Winternächte im Zelt oder für romantische Stimmung im Sommer bei Waldbrandwarnstufe 3 ein idealer Begleiter, aber sicher nichts für Gewichtsfetischisten.

Meindl Vakuum GTX Details und Beschreibung  zurück zur Liste

Wenn Ihr mich fragt, was bei einer Erstausrüstung das wichtigste ist, wo man richtig viel Geld investieren sollte? In den Rucksack und in die Schuhe. Beides zusammen oder auch einzeln bei Aldi & Co gekauft und der Urlaub kann zur Hölle werden. Ich besitze bereits das 3.Paar und konnte auch Yvonne von meiner Meindl-Liebe überzeugen. Wenn man einmal einen Schuh gefunden hat, wo man sich auch noch nach drei Wochen drin wohlfühlt und sich keine Blasen gelaufen hat, welche Argumente braucht man denn dann um ihn wieder zu kaufen? Ok, ich könnte jetzt auf die Kurzlebigkeit von 3 Jahren schimpfen, aber bei intensiven Gebrauch ist das akzeptabel. Während sich bei mir immer das Ferseninnenfutter aufreibt und ich dann ein Neukauf der Reparatur vorziehe, hält der Schuh bei Yvonne etwas länger. Ob nun das Goretex der Bringer ist oder nicht, wir sind der Meinung, es ist eher der Vakuum Schaum im Schuh, der sich sanft an den Fuß anpasst und dem Fuß das Gefühl verleiht, passgenau umhüllt zu sein. Am Anfang hat man das Gefühl, der Schuh wäre zu eng. Daher empfehlen viele, speziell diesen Schuh nach 5 bis 10 Minuten laufen nachzuschnüren. Wir haben uns angewöhnt, den Schuh gleich am Anfang ordentlich festzuschnüren. Schmerz lass‘ nach und nach 5 Minuten passt es. Das Nubuk Leder hat eine tolle Optik und auch am Fuß erscheint der Schuh im Gesamtbild als ein toller Begleiter. Er ist wasserdicht und das so verlässlich, dass wir in Island die Flüsse bis 10cm in den Meindl gefurtet haben. Ich hoffe, den Schuh wird es noch lange geben und das Preis-/Leistungsverhältnis ist auch vertretbar.

La Sportiva Nepal Extreme Details und Beschreibung  zurück zur Liste

Im Februar 2016 konnte ich diesen Schuh das erste Mal bei einer 4-tägigen Schneeschuhtour testen und konnte ich keine Schwachstellen feststellen. Extrem sicherer Stand, keine Blasen gelaufen, durch die Thermo-Primaloft-Füllung wollig warme Füße auch bei -15Grad, kein Nässegefühl. Klar wiegen diese steigeisenfesten Schuhe 600gr gesamt mehr als meine Meindel Vakkum GTX, aber die 300gr je Fuß habe ich nicht spürbar vernommen. Die Sohle ist steif und im Schnee kein Problem zu laufen. Auf harten Untergrund ist es eine Gewöhnung. Die Verarbeitung ist sauber und Made in Italy. Die Schnürung hat unten an den Haken Rollen, so läuft der Senkel besser durch. In Der Beuge können die Senkel fixiert werden. So kann man den Fuß und den Schaft unterschiedlich fest schnüren. Ein durchdachter Schuh. Klar, er hat kein Goretex, dafür gibts den ebenbürtigen EVO GTX, der dann aber keine wärmende Füllung hat. Trotzdem ist der Nepal Extreme durch sein Synergy Futter atmungsaktiv . Man muss nun wissen, wofür man den Schuh primär einsetzt. Mir war der wärmende Faktor wichtiger und das er als „nur wasserabweisend“ deklariert wird, kann ich nicht verstehen. Ich bin absichtlich mal durch Flüsse gelaufen und drin stehen geblieben, Schuh blieb trocken. Die Sohle Vibram, griffig und sehr grob.  Ich fühle mich in dem Schuh richtig wohl und das ist am wichtigsten. Ich freue mich schon auf die ersten Touren mit Steigeisen, der Schuh soll endlich seinen Einsatz bekommen, für was er entwickelt wurde.

Marmot Speedlight Jacket Details und Beschreibung  zurück zur Liste

Es war meine erst Goretex pro Jacke und ich habe lange damit gerungen, 400 Euro für so ein Highend Produkt auszugeben ohne zu wissen, ob es sich lohnen würde. Ich entschied mich bewusst für die Pro-Variante, da dieses Goretex auch dafür geeignet ist, die Jacke unter einem schweren Rucksack zu tragen ohne das die Membran darunter leidet. Die Varianten Active Shell und Paclite kamen aufgrund der nicht vorhandenen Robustheit nicht in Frage.

In Island konnte die Jacke dann zeigen, was sie konnte und noch immer kann. Dabei sind folgende Dinge als für mich wichtig und funktionell hervorzuheben: Lange Öffnungen unter den Achseln, sehr weit geschnittene Flügelärmel, große Kapuze mit einstellbaren Schirm. Kleiner Nachteil: Die Jacke ist sehr eng und figurbetont geschnitten. Es passt in Größe M maximal eine dünne Fleecejacke darunter. Als Winterjacke also eher unbrauchbar. Die Handtaschen sind nicht wasserdicht, nur wasserabweisend. Nach Island war dann die Versiegelung ein wenig runter, beim nass werden perlte das Wasser nicht wie am Anfang ab, sondern nässte den Stoff ohne aber undicht zu sein. Die dauerhaft vorhandene DWR Versiegelung musste also reaktiviert werden. M.e. bringen die einwaschbaren Imprägnierungen gar nichts. Daher ging ich das Risiko ein und wusch die Jacke bei Schongang mit Sportwaschmittel ohne Weichspüler. Man sollte ein gutes Mittelmaß an Waschen und Nicht-waschen finden, da auch der Schweiß der Jacke schaden kann, zu häufiges Waschen aber auch. Nach dem Waschen kam die Jacke dann 20 Minuten bei Schongang in den Trockner. Das Resultat war verblüffend. Keine abgetrennten Schweißnähte und der Test in der Jacke unter der Dusche zeigte den Abperleffekt, den die Jacke auch bei Neukauf hatte.

Arcteryx Beta AR Jacket Details und Beschreibung  zurück zur Liste

Eine zweite GoreTex Pro Jacke und dann noch Arcteryx? Sie war 100 Euro günstiger im Angebot, ich musste einfach eine haben. Als ich sie in der Hand hielt, fiel mir im direkten Vergleich zur Marmot Jacke kein Quantensprung auf. Die Verarbeitung in Top-Qualität und in Größe M dieses Mal noch ausreichend um darunter auch noch ein 300er Fleece zu tragen. Also durchaus ein guter Winterbegleiter. Bis jetzt gibt es nichts zu beanstanden. Die Kapuze ist so groß und flexibel einstellbar, dass sogar ein Radhelm darunter passt. Die Achselöffnungen sind weit und die Handtaschen sind nahezu wasserdicht und sehr hoch angesetzt, so dass man auch bei geschlossenen Hüftgurt die Hände hineinstecken kann. Ansonsten liegen diese Taschen doch sehr hoch um sie zu nutzen, wie auch bei der Marmot Jacke. Besser finde ich bei der Beta AR Jacke die Innentasche, die ihren Verschluss innen hat. Bei Marmot sind alle Taschen außerhalb.

Mountain Equipment Lightline Jacket Details und Beschreibung  zurück zur Liste

Diese Daunenjacke konnte ich bis dato noch nicht unter Extrembedingungen testen, aber bei hiesigen Außentemperaturen von -10 Grad hatte ich nur ein Langarmshirt an und nicht gefroren. Das Außenmaterial ist komplett winddicht und auch bedingt wasserabweisend. Nieselregen ist kein Problem, aber mehr würde ich dem Drilite Material nicht zumuten. Die große Daunenkapuze umschließt den Kopf wirklich sehr angenehm und der Schirm ist biegbar und breit. Mir gefällt die Jacke und sie wird sicher mein Begleiter sein, wenn es mal im Winter in den hohen Norden geht.

Arcteryx Cerium LT Hoody Details und Beschreibung  zurück zur Liste

Wenn ein Produkt den Namen Arcteryx trägt, braucht man nicht über den Preis reden, sonst hätte man sich was billigeres gekauft und den Preis nicht akzeptiert. Wir dagegen lieben Arcteryx. Der sportliche, eng anliegende Schnitt, die Farben, die Details, Funktionalität und vor allem die hohe Qualität. All das trifft auch wieder auf diese extrem leichte Daunenjacke zu, die mit 280gr und minimalsten Packmaß (15x8cm) wohl die leichteste Daunenjacke auf dem Markt ist. Sie wärmt super bis -15 Grad und kann nicht nur als 3., sondern auch als 2.Schicht unter eine Regenjacke gezogen werden. Die Kapuze umschließt den Kopf super. Ein kleines Manko: Keine Kordel um die Jacke an der Hüfte zu fixieren.

Mountain Equipment GT Active Firefox Pant Details und Beschreibung  zurück zur Liste

Die GoreTex(GT) Regenhose hielt ich erst für eine nicht-zwingend-notwendige Anschaffung. Da ich aber ab und an für den Weg zur Arbeit eine Regenhose benötigte, entschied ich mich für dieses Modell, da mir der durchgehende Reißverschluss am linken und rechten Bein sehr gefiel um die Hose ohne Schuhe auszuziehen an- bzw. auszuziehen. In Größe M ist sie relativ kurz geschnitten, aber noch gerade so im Rahmen. Das tolle an den Reißverschlüssen: Man kann diese auch zur Belüftung nutzen. Die Hose ist mittlerweile in jedem Wanderurlaub mit dabei, da sie auch hier tolle Arbeit verrichtet.

Marmot Leadville Vest Details und Beschreibung  zurück zur Liste

Prädikat Lieblingsteil. Hauptsächlich nutze ich sie im Alltag und bei kurzen Wandertouren. Selten ist sie bei großen Urlauben dabei, da ich der Meinung bin, wenn ich friere, dann gleich überall, also ist eine Fleecejacke besser. Jedoch ist diese Weste ein tolles Produkt. Winddicht, gut geschnitten und immer noch im besten Zustand, obwohl das Marmot Logo schon sehr verblasst ist, so oft wurde sie bereits getragen und gewaschen.

Garmin GPSmap 62st (64st) Details und Beschreibung  zurück zur Liste

Ich würde dieses Navi als eierlegende Wollmichsau bezeichnen. 2 Jahre hatte ich das 62st im Gebrauch und nach einem Displayriss nun seit 2015 den Nachfolger 64st. Die Abkürzung „st“ bedeutet bei beiden Modellen, dass bereits eine weltweite topographische Karte vorinstalliert ist, die aber im Detail eher fürs Auto und begrenzt fürs Radfahren geeignet sind. Zum Wandern benötigt man detailliertere Karten.

Die Neuerungen beim 64st sind für mich im wesentlichen wie folgt interessant:

                    • von 2000 auf 5000 Wegpunkte
                    • interner Speicher von 1,7 auf 4 GB
                    • Für besseren Empfang GPS und Glonass nutzbar
                    • Bluetooth Verbindung
                    • Extra Akkupack kann direkt im Gerät geladen werden (Mit einem kleinen Holzkeil lässt sich ein Knopf im Batteriefach herunterdrücken und man kann dann so auch normale Akkus im Gerät laden)

Das Gerät gefällt mir mit seinem großen Display, hervorragenden Empfangswerten und der Möglichkeit, normale Akkus/ Batterien zu verwenden. Für mich ist es das Outdoor-Navi schlechthin. Dreck, Staub, Wasser, Regen und jeglicher Schmutz kann ihm nichts anhaben, außer halt Stürze aus großer Höhe. Bei ungünstigen Fall aufs Display ist dieses Schrott und Garmin tauscht dann zu einem Preis von 200 Euro das Gerät gegen ein neues aus. Mit zusätzlicher Fahrradhalterung und einer Clip-on-Halterung für Rucksäcke wirklich universell einsetzbar. Im Energiesparmodus und mit guten 2900 mAh Akkus hat das Gerät bei uns stets fast 3 Tage am Stück je 8 Stunden durchgehalten. Das neue 64st soll 4h weniger Laufzeit als sein Vorgänger haben, was wir aber bis dato nicht spürbar feststellen konnten.

Panasonic Lumix DMC-FZ200EG-K Details und Beschreibung  zurück zur Liste

Leider kann ich diese Bridge-Kamera nur als Laie beschreiben und beurteilen, da mir die Muse und die Zeit fehlen, mich dem Thema Fotografie mit der nötigen Hingabe zu widmen. Für unsere Reisen wollten wir eine bessere Kamera als unsere kleine Handtaschen Digitalkamera haben, wollten aber parallel nicht einen Koffer an Objektiven mitschleppen.

Unter vielen Tests war diese Lumix immer vorn mit dabei. Gerade das Objektiv wurde hoch gelobt. Wichtig waren mir außerdem ein großer Zoom, Videofunktion, ein integriertes Blitzlicht, das aus- und umklappbare Display und eine lange Akkulaufzeit. Gern hätte ich bei den Akkus auf normale Mignons zurückgegriffen und eine outdoorfähige (staubdicht, spritzwassergeschützt) Kamera vorgezogen, aber man kann nicht alles bekommen. Wichtig waren mir auch nicht allzu große MegaPixel Zahlen. Was will ich mit 20 MP?

Im Vergleich mit meiner alten schon guten Digicam fiel gleich zu Beginn auf, dass die Fotos eine bessere Farbtiefe haben und man das Gefühl bekam, die Fotos seien räumlicher. Außerdem konnte man die Schärfentiefe noch besser einstellen ( bestimmter Punkt im Bild scharf, Rest verschwommen und unscharf). Immer, wenn nun Zeit ist, spiele ich im manuellen Modus herum und probiere mich selbst ein wenig aus. Meistens jedoch nutze ich den automatischen Modus. Ohne eine Einstellung zu betätigen, kann man sofort den Video-Startknopf drücken, die Full HD Videos hervorbringen.

Sie liegt gut in der Hand und ist auch mit einer Hand aufgrund der griffigen rechten Seit gut zu halten. Das Suchfenster hat sogar eine Dioptrieneinstellung, so kann ich auch ohne Brille scharfe Bilder sehen und machen.

Wir sind mit der Kamera sehr zufrieden, müssen aber immer aufpassen, dass wir nicht irgendwas falsch eingestellt haben, da sonst die Resultate alle unbrauchbar sind. Wir reizen die Features sicher nicht aus, aber vielleicht kommt irgendwann der Punkt, wo man noch bessere Bilder machen möchte. Ob das dann möglich ist, wäre einen Versuch Wert.

Girafus Universal 14W 4 Solarpanel Details und Beschreibung  zurück zur Liste

Aufgrund der guten Bewertungen im Netz und der Bauweise bin ich auf dieses Produkt gestoßen und habe mich gegen die namhaften Hersteller wie Anker oder Goalzero entschieden. In Island und auf Hawaii hat es gut unsere Stromnotlagen überbrückt. Auch bei leichter Bewölkung wurde stets das Smartphone in ca. 3-4 Stunden voll geladen. Powerbank oder PowerAkkus haben immer zu lange gebraucht, daher haben wir nur die Handys, Kamera- und Lampenakkus geladen. Die waren schnell voll und das Powerbank wurde nur zum laden der Eneloops genutzt. Ob und welche Leistungen das Solarpanel am Ende bringt, wird sich bald herausstellen, denn ich habe mir nun einen USB Multimeter zugelegt, den ich zwischen Panel und Ladegerät schalten kann. Dort kann ich dann Spannung, Stärke etc. ablesen um mal einen Eindruck zu bekommen, wie das Panel arbeitet. Für mich ist es aktuell eher eine Notlösung, da es extrem sonnenabhängig ist und es auch ordentlich was wiegt. Ich beobachte momentan ein Dresdner Startup Unternehmen namens Kraftwerk, die ein Powerbank entwickelt haben, die mit Feuerzeuggas betrieben wird und somit wesentlich unabhängiger und leichter wäre. Mal sehen, ob die Theorie in der Praxis auch funktioniert oder ob das Projekt im Sande verläuft. Ich werde hier sicher mit einem Test berichten. Das Panel werde ich nun verkaufen, da ich mit dem RAVPower ein wesentlich besseres Gerät bekommen habe. Es wog zwar nur 700gr, aber die 50gr Differenz sind zu vernachlässigen, wenn dafür die Leistung stimmt.

RAVPower 24W 4er Solarpanel Details und Beschreibung  zurück zur Liste

Immer wieder habe ich unser Panel verkauft,weil jedes Jahr etwas Neues und Besseres auf den Markt kam und ich mit der Leistung des Panels nie zufrieden war. Da wir 2016 wirklich 3,5 Wochen autark unterwegs sein wollten, brauchte ich also was Neues und es wurde auch gleich noch ein Powerbank mit 26800mAh angeschafft. Dazu separat mehr Infos. Das Gerät hat 4 Panel, die nur theoretisch 24W leisten können. Gerechnet wird hier mit einer maximalen Ausgangsleistung gesamt bei allen 3 Ports (je Port max. 2.4A) von 4.8A x 5 Volt ergibt 24 Watt. In der Praxis standen auf dem Multimeter meist 10 Watt, die es schafften bei voller Sonneneinstrahlung ca. 8000 bis 9000 mAh auf den Anker zu laden und das bei 1,76 Ah. Es hat 3 Ports, die in einer Kletttasche verstaut werden und mit den vier umliegenden Ösen und 4 mitgelieferten Karabinern kann man das Panel überall befestigen. Ich bin mir sicher, die kommenden Jahre brauche ich kein neues Panel, denn das Teil hat uns echt beeindruckt und es kam nie zu Stromengpässen. Mit 890gr (inkl. Mulitmeter und Karabiner) zwar kein Leichtgewicht unter den Panels, aber die Effizienz ist uns wichtiger.

Ledlenser SEO 7R Details und Beschreibung  zurück zur Liste

Nachdem meine alte Petzl Lampe nicht mehr die nötige Verlässlichkeit aufwies, beschenkte mich Yvonne mit dieser Stirnlampe, die nun mittlerweile 3 Jahre im Einsatz ist und wirklich keine Mucken macht. Egal, ob beim Joggen, Wandern, Radfahren oder im großen Urlaub, sie macht, was sie soll…leuchten.

Viele bemängeln die komplizierte Einstelltechnik, da sie nur einen Knopf hat. An diesem kann man folgendes einstellen: maximal hell leuchten, drei voreingestellte Helligkeitsstufen, individuelle Helligkeitseinstellung, blinkendes Licht, rotes (blinkendes) Licht. Besonderheit sind noch der Reisemodus, wo verhindert wird, dass durch Zufall die Lampe im Gepäck angeht und der Akku leer gezutscht wird.

Am äußeren Ring der Lampe kann man die Streuung stufenlos einstellen. Entweder ein breites kurzes oder schmales weites Leuchtfenster. Ein nettes Feature ist auch die automatische Helligkeitseinstellung, bei der sich die Lampe automatisch runterdimmt, wenn sie auf einen Gegenstand wie bspw. eine Landkarte leuchtet. So wird eine Blendung vermieden.

Mit 220 Lumen, 93gr und 130 Metern Leuchtweite ein echtes, stark wasserabweisendes Wunderwerk. Der mitgelieferte Akkupack ist praktisch und mit Micro USB auch direkt aufladbar. Parallel kann die Lampe aber auch mit 3x Micros betrieben werden. Das Stirnband nuddelt nicht aus und ein kleiner Haken macht es möglich, die Lampe auch irgendwo aufzuhängen. Außerdem lässt sich der Winkel des Leuchtkegels in kleinen Rastern einstellen, so dass man den Kopf gerade halten und trotzdem den Boden direkt vor seinen Füßen ausleuchten kann.

Wenn sie irgendwann den Geist aufgibt, hole ich sie mir wieder. Ein treuer Partner in der Dunkelheit. Übrigens ist mir die Lampe in einem Wasserbad abgesoffen und funktionierte erstmal nicht mehr. Habe sie dann komplett trocken gelegt und siehe da, sie ist unverwüstlich und geht wieder.

Anker Astro 3 2nd Gen 12000mAh Powerbank Details und Beschreibung  zurück zur Liste

Dieser Powerbank ist mit seinen 12Ah nicht gerade groß, aber hat uns auf den letzten Reisen ausreichend versorgt. Viele Punkte sprechen für das Gerät. Drei USB Ports, keine Knöpfe (das Gerät schaltet sich durch schütteln ein!), 10-stellige Ladestandsanzeige, Effizienz von 80% und die Power IQ Technologie, die den Ladestrom automatisch regelt. So muss man nicht mehr darauf achten, welches Gerät man in welche Buchse steckt, max. 5V/4A. In ca. 7 Stunden ist das Pack dann wieder voll geladen (je Strich 1000 mAh). Es wiegt nur 300gr, ist sehr kompakt und Anker hat einen Top-Kundenservice. Vielleicht kommt mir noch einmal ein größerer Powerbank ins Haus, aber auf jeden Fall steht wieder Anker drauf. Es hat nun ausgedient und wird zusammen mit dem Girafus Panel wohl bei Ebay landen.

Anker PowerCore+ 26800mAh Powerbank Details und Beschreibung  zurück zur Liste

Das Teil mit seinen 600gr kann man schon fast zur Notwehr einsetzen. Die stabile Aluminiumhülle zeugt von hoher Qualität. Die 10 LEDs zeigen den Ladestand an und neben einer Quick Charge Funktion sind noch zwei weitere USB Ports mit PowerIQ (automatische Ladegeschwindigkeitserkennung) vorhanden. Die 26800mAh sind der Wahnsinn, wenn am Ende auch nur effektiv 20000mAh liefert. Alles in allem ein echt tolles Teil, nur bei einem sollte man aufpassen. Ist man mit dem Flieger unterwegs, sind meist nur 100 Wh erlaubt (20000mAh * 5V / 1000 = 100 Wh). Nun kann man mit den Leuten an der Sicherheitskontrolle gern diskutieren, da der Anker ja effektiv nur 20000mAh fasst, aber 26800mAh deklariert sind. Welcher Wert nun maßgebend ist, keine Ahnung. Jedenfalls war ich damit in Kirgistan und in China und dort stand max. 160Wh und die hatten keine Probleme mit dem Powerbank. Immer aber schön im Handgepäck mitnehmen um diskutieren zu können. Im Aufgabegepäck ist es generell nicht erlaubt. Wer dem ganzen Stress aus dem Weg gehen möchte, kann sich auch ein PowerCore+ mit 20100 mAh kaufen, dann aber ohne Quick Charge und nur mit 2 USB Ports.

Sanyo Eneloop weiß (XX schwarz) Mirco und Mignon  weiß Details und Beschreibung  XX pro Details und Beschreibung  zurück zur Liste

Die Eneloops von Sanyo, mittlerweile Panasonic, sind eine Referenz in Sachen Akku. Akkus mit hoher Selbstentladung, sprich auch bei Nichtbenutzung entladen sich die Akkus, gehören somit der Vergangenheit an. Dazu kommt die hohe Lebensdauer mit bis zu 1800 Ladezyklen. Die Selbstentladung liegt bei 15% im ersten Jahr, nach 5 Jahren nur 30%, können auch bei -20 Grad noch gute Dienste leisten und wesentlich längeren Spannungspegel von 1.1 Volt. Die XX-Variante oder neu bei Panasonic Eneloop Pro genannt sind leistungsstärker, aber teurer und kürzer in der Lebensdauer. Die weißen normalen Eneloops haben 1900 mAh (Mignon AA) und 750mAh (Micro AAA). Die schwarzen XX/Pro haben 2550mAh (Mignon AA) und 950mAh (Micro AAA). Ich bin mit diesen Akkus vollends zufrieden, zumal die Kapazitäten teilweise sogar noch beim Ladevorgang überschritten werden. Sonst ist es eher anders herum. Es wird mit illusorischen Werten geworben, die beim Laden nie erreicht werden.

Zum Vergleich hatte ich mir 2015 noch die Polarcell 2900mAh, die aufgrund ihrer höheren Kapazität ein wenig länger halten, aber sich nicht deutlich absetzen konnten. Daher bleibe ich bei den Eneloops, die jetzt schon, nach 10 Jahren, legendär sind.

Sanyo Eneloop USB MDU01 Details und Beschreibung  zurück zur Liste

Das passende Eneloop Ladegerät gibt es meist in Kombi mit Akkus zu kaufen und ist auch nur für Eneloops zum Laden via USB geeignet. Der USB Stecker lässt sich praktisch in der Seite des Gerätes verstauen. Man kann einen Akku mit 850mAh oder zwei mit je 450mAh laden. In 4.5 Stunden hat man so wieder zwei volle Mignons. Eine blinkende blaue Leuchte zeigt den Ladevorgang, ein dauerhaft leuchtendes Blaulicht das Ladeende an.

Look 585 Details und Beschreibung  zurück zur Liste

Mein Ausgehrad, was aber seit 2 Jahren eher rumsteht, da ich nur auf das Pinion oder das Stevens als Arbeitsrad zurückgreife. Trotzdem mit der individuellen Lackierung in weiß und den Parts immer noch ein Hingucker. 2009 hatte ich mir diesen Carbonflitzer selbst aufgebaut, alle Teile einzeln bestellt. Campagnolo Record 10s, damals noch mit Mavic Carbon Ultimates Laufrädern und anderen Carbon Edelteilen. Am Ende stand ein 6,5 kg Renner vor mir, der ordentlich steif war und ist und jeden Sprint zum Vergnügen macht. Mit den Mavic Ksyriums wiegt das Rad zwar 7kg, aber immer noch ein gutes Gewicht um mal wieder damit eine längere sportive Ausfahrt zu bewältigen. Es wurden neue Verschleißteile bestellt und dann kann die KOM Jagd im Sommer losgehen.

Stevens Vuelta Details und Beschreibung  zurück zur Liste

Immer noch einer der leichtesten Alurahmen auf dem Markt. Stabil, leicht und unverwüstlich. Mit einer 2008er Dura Ace dient es mehr als Arbeitsrad und funktioniert ohne groß auf zu mucken. Auch hier werden im Frühjahr die Verschleißteile mal wieder ausgetauscht um auch nach Arbeit mal ein kleines Feierabendründchen zu drehen.

DeRosa Avant  Details und Beschreibung  zurück zur Liste

Das Rad meiner Freundin.  Ein echtes Damenrad mit Camapgnolo 11s Centaur. Hübsch anzuschauen, aber leider wollen die billigen Fulcrum 7 nicht recht als Grundausstattung zum Rad passen. Yvonne ist mit dem Rad zufrieden. Der Lack ist zwar sehr anfällig für Abplatzer und Kratzer, aber Used-Look hat auch was.

Stevens Pinion P18 lite Details und Beschreibung  zurück zur Liste

Immer wieder suchte ich nach einem alltagstauglichem Rad für meinen Arbeitsweg, und nach meiner ersten Radtour durch die Alpen, auch ein Reiserad. Dabei stieß ich auf interessante Räder von Rose, Tout Terrain etc., aber immer wieder gab’s was zu meckern. Dabei war der Preis das geringste Übel. Ich wusste, dass Qualität seinen Preis haben muss. Jedoch störte mich entweder die Optik oder die Ausstattung. Ich hatte bestimmte Vorstellungen von meinem Traumrad und war nahe dran, es wie beim Look und Stevens Vuelta mal wieder selbst in die Hand zu nehmen.

Zufällig stieß ich auf den Namen Pinion. Das Schaltgetriebe am Tretlager beeindruckte mich. Es soll die herkömmliche Schaltung am Hinterrad ablösen. Bei weiterer Recherche kam ich dann auf das P18 lite von Stevens. Die Optik war okay, aber mit Feintuning sicher noch „pimpbar“. Die Ausstattung war voll mein Geschmack. Es gab nichts zu meckern. Bald stand es dann auf dem Hof und die ersten Touren waren und sind immer noch grandios. Es macht einfach Spaß, mit so einem innovativen Rad herum zu fahren. Keine Schaltgeräusche mehr, der Carbon- Zahnriemen als Antrieb geräuschlos und pflegeleicht. Ich bereue diesen Kauf nicht, das Pinion wird mir.

Ausführliches über die Pinion , Testberichte, Tipps und Erfahrungswerte findet Ihr hier.

Ortlieb Orange Line Details und Beschreibung  zurück zur Liste

Diese Taschen helfen im Alltag genau so gut wie im Urlaub. Die Orange Line ist eine Globetrotter Edition, die etwas preiswerter sind als die „reinen Ortliebs“ Sie halten dicht, der Rollverschluss funktioniert super und das Hakenzugsystem, was gleichzeitig die Arretierung am Gepäckträger darstellt, hat auch noch nie den Geist aufgegeben. Außerdem kann man die Lage der Haken am Gepäckträger in der Horizontalen einstellen. Es empfiehlt sich, diese so zu platzieren, dass sich zwischen den Haken Querstreben des Gepäckträgers befinden um so die Tasche vor Hin-und Her rutschen zu schützen. Die kleinen Frontroller Taschen kann man auch für den hinteren Gepäckträger nutzen, da sie kleiner sind und im Alltag ausreichen.

Harvester 3000 mAh Details und Beschreibung  zurück zur Liste

Diese Powerbank kann an einen Nabendynamo angeschlossen und somit aufgeladen werden. Durch den großen Puffer von 3000mAh kann das angeschlossene Gerät an dem einen vorhandenen USB Anschluss direkt und ununterbrochen geladen werden, auch wenn der Dynamo mal nicht genug Leistung bietet (am Berg oder im Stand). Angebracht wird der Akku mittig unterm Lenker und ist dort auch gegen Wasser gut geschützt. Zusätzlich habe ich einen alten MTB Schlauch drüber gestülpt, der an den Enden jeweils 1-2 Zentimeter übersteht. Sicher ist sicher. Wenn man auf längeren Radtouren autark sein möchte, ist der Dynamo Harvester ein treuer Begleiter. Mit einer App kann man via Bluetooth sogar Daten wie Geschwindigkeit und Streckenlänge analysieren. Nettes Feature, aber für mich eher unbedeutend. Auf jeden Fall eine Kaufempfehlung.


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